Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Erneut wechselten 420 000 Francs den Besitzer. Gerade hatte er einen Teil der Jetons in den Taschen verstaut, hielt den Rest noch in Händen, als sich eine Hand um seinen Arm legte. Ein großer Mann von kräftiger Statur stand neben ihm und bat ihn mit aufgesetzter Höflichkeit, ihm in das Büro des Direktors zu folgen.
Ben, verwirrt und unbeholfen zugleich, die verbliebenen Chips zwischen seinen Fingern, erweckte den Eindruck, als serviere er etwas in Handschellen, als trüge er Wasser spazieren; dabei gab er keine glückliche Figur ab. Der Riese schob ihn durch das gesamte Casino vor sich her, bis er vor einer unscheinbaren Tür haltmachte und anklopfte. Die Erlaubnis einzutreten wartete er nicht ab, sondern öffnete sie und stieß Ben unsanft hinein.
In diesem Büro sah jener einen ernst dreinblickenden Manager hinter seinem Schreibtisch thronen und teilnahmslos in irgendwelchen Papieren blättern, die vor ihm auf dem Tisch lagen. Ihm zur Seite standen mehrere finstere Gestalten, von denen Ben keinem einzigen auf dunkler Straße begegnen wollte. Er selbst stand inmitten des Raumes, viele Augenpaare waren auf ihn gerichtet. Eine äußerst unangenehme Situation, in die Ben da hineingeraten war, und er spürte, trotz der Kühle, die sich seines Rückens bemächtigte, wie Schweiß auf seine Stirn trat. Der Mann hinter dem Schreibtisch hob den Kopf ein wenig an und kam ohne Umschweife zur Sache.
„Ich möchte gar nicht wissen, wie Sie es machen, Monsieur“, begann er die unpersönliche Ansprache, „ich möchte Ihnen nur dringend raten, unser Casino in Zukunft zu meiden. In Ihrem Interesse. Das wäre alles!“
Ben erwiderte kein Wort, Angst lähmte seine Stimme. Wenige Augenblicke später geleitete ihn der Hüne zum Wechselschalter, Ben tauschte seinen Gewinn um und mußte das Casino verlassen.
Vor der Eingangstür angelangt erwartete er einen Stoß, eine Unflätigkeit von seiten des Mannes, einen Schlag, zumindest die Rückforderung seines Gewinnes, spannte seine Nackenmuskeln an – nichts geschah. Als Ben den Kopf wendete, war der Kerl verschwunden; völlig unbehelligt hatte er ihn ziehen lassen.
Was hätte Ben tun sollen? Damit mußte er rechnen. Allerdings hatte er nicht geglaubt, daß  sie so schnell auf ihn aufmerksam werden würden. Anscheinend galten hier auf dem Festland andere Regeln, Regeln, die er ansatzweise schon in Paris zu spüren bekommen hatte.
Trotz allem war Ben darüber nicht besonders unglücklich, schließlich war er auf derartige Vorkommnisse bestens vorbereitet. …
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