Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Benjamin hatte Kleider und Haarfarbe gewechselt, er war ein anderer Mann geworden.

   Einige Martinis waren durch Ines’ Kehle geflossen, sie wartete ungeduldig auf ihn, umringt von Männern jeglichen Alters. Darunter einige, die Ben schon am Nachmittag bei ihrem Vortrag gesehen hatte.
„Ich bitte um Entschuldigung, Ines, aber es ging nicht früher“, sagte er knapp und setzte sich zu ihr.
„Es wurde höchste Zeit, Benjamin“, raunte sie ihm ins Ohr. „Ich kann mich der vielen aufdringlichen Kollegen kaum erwehren.“
Ben schmunzelte, legte seinen Arm um sie, die Meute verstand und zerstreute sich sehr bald. Ines war in der Tat etwas angetrunken, Ben entschloß sich nach einer knappen Stunde, sie besser ins Hotel zurück zu bringen, begab sich anschließend auf sein Zimmer, legte sich ins Bett und schlief sofort ein.

***

   Als Benjamin tags darauf nach getaner Arbeit ins Hotel zurückkehrte, die Halle durchquerte und den offen Fahrstuhl betrat, war es kurz nach 2 Uhr morgens. Er drückte die 3, behutsam setzte sich der Lift in Bewegung. Am heutigen Abend hatte der ,blonde’ Ben annähernd 2 Millionen Francs verdient, mit nur acht Spielen, es war bestens gelaufen; seinen Vorsatz, pro Abend nur drei Spiele zu machen, hatte er schnell aufgegeben. Er war gutgelaunt, entstieg dem Fahrstuhl und schloß sein Zimmer auf, als das Telefon klingelte. Ben nahm den Hörer ab und lauschte. Dies war zweifelsohne eine ungewöhnliche Tageszeit um jemanden anzurufen. Am anderen Ende vernahm er eine männliche Stimme, der man sofort anmerkte, daß sie nicht echt klang. Entweder verstellte sich der Sprecher oder er hielt ein Taschentuch über die Sprechmuschel. Ben hörte eine Weile zu, legte auf und trat auf den Balkon hinaus. Lange verweilte sein Blick auf dem Lichtermeer der Stadt, das sich wie eine Fata Morgana auf der dunklen Wasseroberfläche des Hafenbeckens spiegelte. Er füllte seine Lungen mit kühler Nachtluft, nachdenklich wandte er sich um und ging zurück ins Zimmer.
Der Anrufer eben hatte gedroht, Bens Frau würde etwas zustoßen, sollte er nicht sofort die Stadt verlassen. Ohne Zweifel meinte er Ines; aber die war nicht seine Frau. Woher hatte der Anrufer diese Information? Hatte man die beiden am ersten Abend zusammen gesehen? Wenn ja, wie kam es dann, daß sie ihn ausfindig gemacht hatten, obwohl ihn in den beiden letzten Tagen eine andere Haartracht zierte? Viele Fragen schwirrten Ben durch den Kopf, als er die blonde Perücke aus seiner Jackentasche zog und in die Schachtel legte. …
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