Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Er kostete von der Seezunge und schloß genüßlich die Augen; dieser Koch verstand sein Handwerk.
Ines erzählte ihm ein wenig von ihrer Arbeit, fragte nach jedem dritten Satz, ob sie ihn auch wirklich nicht langweilte, und Ben gestand ihr ein, daß er großes Interesse zeigte an der Vorgeschichte der Menschheit. Auch er wollte gerne durch die Olduvai - Schlucht in Ostafrika fahren und auf Louis Leakeys Spuren wandeln, oder nach Trinil auf Java, um ein wenig nach dem Homo Erectus zu graben. Ines schaute ihn an mit ihren dunklen Augen, völlig überrascht, einem wildfremden Menschen zu begegnen, der ihren Beruf nicht belächelte, sondern der selbst ergriffen war von der Begeisterung, die dieses Metier hervorrufen konnte.
„Wissen Sie was, Benjamin? Wenn Sie so große Freude haben an meiner Tätigkeit, dann kommen Sie doch einfach übermorgen mit zu einem Vortrag über die Ursprünge der Besiedlung des australischen Festlandes.“
Ben war sofort einverstanden. Erstens war er neugierig auf das Thema, zweitens stand ihm tagsüber jede Menge Zeit zur Verfügung. Im Verlaufe des Gesprächs brachte er in Erfahrung, daß auch sie im ‚Hotel de Paris’ wohnte, ergo konnten sie sich gemeinsam auf den Nachhauseweg machen. Ben beglich die Rechnung, und sie wollte sich zunächst wie selbstverständlich daran beteiligen, denn der Betrag belief sich auf mehr als 800 Francs. Aber Ben schüttelte bestimmt den Kopf und bezahlte mit einem Lächeln. Entweder hatte sie von seinen horrenden Gewinnen am heutigen Abend nichts bemerkt, oder es war ihr gleichgültig; Ben war erstaunt. Auch das schien es zu geben.
Es war spät geworden, beide kamen müde im Hotel an und verabschiedeten sich im Aufzug.

   Schon am nächsten Abend gab es Probleme. Ben befand sich seit 22 Uhr im Casino, hatte an Tisch 15 zwei Spiele gemacht, über 500 000 Francs gewonnen und begab sich gerade zu Tisch 8, wo er es ebenfalls versuchen wollte. Dort saß heute eine Frau, die außerordentlich geschickt mit der weißen Kugel umging. Für Ben war es ein Hochgenuß zu sehen, wie sie stets exakt auf die von ihm vorhergesagte Zahl kullerte. Nach wenigen Würfen schon kam die Chance für Ben, und nachdem die Frau den kleinen Ball gekonnt auf seine Reise geschickt hatte, legte er 12 000 Francs auf die 4. Wenige Augenblicke später lagen weitere 420 000 Francs auf seinem Feld und wanderten kurz darauf in seine Taschen.
Nur weil es so leicht ging, weil alles so reibungslos ablief, blieb Ben ganz gegen seinen Vorsatz stehen und entschloß sich spontan, noch ein Spiel dranzuhängen. …
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