Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Gelassen ging er hinüber zum Wechselschalter und tauschte seine 10 000 Francs ein. Gleich am ersten Tisch blieb er stehen.
    Benjamin Sinclair, der die letzten 15 Jahre von seinem Standpunkt aus gesehen passiv in Casinos zugebracht hatte, war keineswegs hierhergekommen um zu spielen, sondern um Geld zu verdienen. Daher war er bestrebt, sich nicht länger als nötig in diesen Örtlichkeiten aufzuhalten. Ob es tatsächlich gefährlich war, konnte er nicht sagen, schloß es aber nicht aus. Der Reihe nach schritt er alle Tische ab, bemerkte hier und da einen beständigen Werfer, ging nochmals zurück und verweilte schließlich an Tisch Nr. 11.
Lange Zeit beobachtete er die Hand des Croupiers, erkannte dessen Eigenarten, seine Technik, sah aber auch, daß der Mann ohne Ziel warf. Es spielte für Ben auch keine Rolle, ob der Werfer mit oder ohne Absicht ans Werk ging, da Ben das Ziel voraussah und ohnehin erst setzte, nachdem die Kugel dessen geübte Hand verlassen hatte. Der Mann an Tisch 11 warf sehr genau, Ben gab ihm eine Zuverlässigkeitsquote von 95 %, das war nicht schlecht, für den Anfang. In seiner Hand hielt der Besucher aus London einen 5000 Francs Chip – wenn schon, denn schon, sagte er sich selbstbewußt. Wieder mußte er warten, weil das Feld, auf dem sich die Kugel niederlassen würde, belegt war. Schließlich tat der Werfer ihm den Gefallen, die Kugel schickte sich an, die 14 zu treffen, die war frei. Ohne Eile legte Ben seinen Jeton auf die 14 und sah sich um. Kein Besucher schien hier darauf zu achten, auf welches Feld irgendjemand seine Spielmarken legte. Die Augen derer, die um den Tisch herum saßen oder standen, richteten sich auf die sich drehende Scheibe, auf nichts sonst. Fingerknöchel wurden bleich, Atemzüge kürzer, feuchte Zungen sichtbar. Endlos lange war die Elfenbeinkugel immer unterwegs, der Geräuschpegel am Tisch sank deutlich ab. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, manch einer versuchte, mit einem hypnotischen Blick die Kugel, dieses weiße Scheusal, zu zwingen, auf die von ihm auserwählte Zahl zu fallen.
Wenn dies einem gelingen sollte, dann wohl Benjamin. Bei ihm jedoch lag es sicher nicht am magischen Blick.
Erst als der Croupier rief: „14, Rouge, Pair, Manque“, entspannten sich die Körper wieder, die eingesammelten Einsätze wurden in der Bank verstaut, ohne Verzögerung begann die Auszahlung. Obwohl Ben als einziger die Zahl 14 gesetzt hatte, so nahmen doch diejenigen Teil am Gewinn, die auf Rouge, auf Manque oder auf Pair gesetzt, ebenso die, welche das Zweite Dutzend belegt hatten. …
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