Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Zakia schien das nicht sonderlich zu treffen. Es war ihr jetzt sogar gestattet, ohne Leibwächter auszugehen, was bei ihr eine offensive Unbekümmertheit zur Folge hatte. Ben bemerkte sehr rasch ihren Versuch, alles so wie früher erscheinen zu lassen. Sie sprach es nicht aus, dafür war sie zu klug. Die Art jedoch, wie sie sich bei ihm zu Hause fühlte, sich entkleidete und splitternackt ins Bett hüpfte oder im Zimmer umherlief, ließ eine Inbesitznahme erkennen, ein gewisses ‚Vielleicht sollten wir es doch einmal zusammen versuchen‘, das Ben mit gemischten Gefühlen betrachtete. Auf der einen Seite war sie eine geradlinige, wunderschöne, wenn auch in mancherlei Hinsicht beinahe etwas naive Frau von mittlerweile 28 Jahren, andererseits wog jene Tatsache, daß sie, wie viele andere Frauen auch, gnadenlos besitzorientiert dachte, bei Ben schwerer. Dennoch genoß er die Nächte mit ihr weiterhin, von Heirat sprach er nicht mehr.


Kapitel XVI


  Seine letzten Tage im Casino bedeuteten nochmals Arbeit. Arbeit, die Ben Freude machte und die zudem noch äußerst lukrativ war. Das Emirat hatte durch Benjamins grandiose Mithilfe während seiner Tätigkeit erheblich mehr eingenommen als erwartet. Und die Ausschüttung an Seinem Tisch war im Vergleich zu dem Zeitpunkt, bevor er hier die Kugel warf, von über 80 % auf unter 30 % gesunken. Der Zustrom der Roulette-Touristen war ungebrochen; es war unvorstellbar, wie viele Menschen es auf diesem Erdball gab, die nicht wußten, wohin mit ihrem Geld.
Im Gegensatz dazu wußte Benjamin das genau. Durch seine vertraglich festgelegte Gewinnbeteiligung und der großzügigen Bonusabrechnungen des Scheichs war Malick el Hath, dem Herrscher über das Glück, in zweieinhalb Jahren ein Vermögen von über einer Milliarde Dollar erwachsen. Er war Milliardär.
An seinem letzten Abend wurde, wie so oft, ein großes Fest für ihn gegeben. Benjamin hielt eine achtbare Rede, bedankte sich für die Gastfreundschaft, die ihm hier allerorts zuteil wurde und versprach feierlich, daß er, Malick el Hath, irgendwann hierher zurück kommen werde.
   Die Gambling Palace lag im Hafen und wartete nur darauf, den Eigner an Bord zu nehmen. Mit wenig Gepäck, so wie er gekommen war, aber mit der Erfahrung von zweieinhalb aufregenden Jahren und mit Wehmut im Herzen verließ er sein geliebtes Emirat. Der Scheich persönlich brachte ihn in einer schwarzen Limousine zum Kai.
   Von Zakia hatte sich Ben bereits vor einigen Tagen verabschiedet, dabei sogar ein paar Tränen fließen sehen. …
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