Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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30 Millionen. Diesen Betrag erhielt er in einem Vierteljahr an Zinsen. Sein Schiff hatte mehr gekostet.
„Wir können uns weiterhin sehen, wenn du willst“, fügte sie an, „aber du verstehst sicher, daß ich diesen Mann nicht gegen einen, na ja, gegen einen ... Casinoangestellten eintauschen möchte.“
Also ein Casinoangestellter war er für sie, nichts weiter. Das saß. Sie meinte das durchaus ehrlich, sie täuschte keine falschen Gefühle vor; das sprach wiederum für sie.
Und sie hatte einen so wunderbaren Körper, daß Benjamin wenigstens für die Dauer seines Aufenthaltes im Emirat nicht auf sie verzichten wollte. Also trafen sie sich weiterhin, in unregelmäßigen Abständen. Aber die folgenden Treffen hatten ein wenig von ihrer knisternden Spannung eingebüßt, und als Ben eines Abends vergeblich auf sie wartete, hielt sich seine Enttäuschung in Grenzen. Sie rief nicht an, Ben hörte lange nichts von ihr.
   Sadde, sein Freund und Vertrauter, der um diese Beziehung wußte, eröffnete ihm 14 Tage später, in welchen Schwierigkeiten sie steckte. Als Tochter jenes Beduinenfürsten war sie stets in Begleitung eines Leibwächters unterwegs gewesen. Für ihre Besuche bei Ben hatte sie diesen Mann zu Beginn überlistet, später sogar ihre Reize eingesetzt, um ihn zum Wegschauen zu bewegen, und am Ende ganz mit dessen Einverständnis gehandelt. Aber die Sache war aufgeflogen, der Mann nun in arger Bedrängnis. Ihm drohte eine empfindliche Strafe, wenn er nicht verriet, wo sich Zakia wirklich aufgehalten hatte. Zakia selbst schwieg sich aus.
„Was werden sie mit ihm anstellen?“ fragte Ben besorgt.
„Den Kopf werden sie ihm wahrscheinlich nicht abschlagen, aber sie werden ihn hart bestrafen“, entgegnete Sadde ungerührt.
Das wollte Ben nicht. Er kannte die Verführungskünste der Frauen, er wollte nicht, daß ein anderer - der zwar nicht unschuldig war, der jedoch nur gehandelt hatte wie ein gesunder Mann - für ihre Vergnügungen bezahlen sollte. Also bat er um einen Termin beim Emir.
   Cheikh Rahman Abouzoir Elfarsani war ein weiser, ein verständiger Mann, der Zakias Vater persönlich kannte. Er hörte sich an, was Ben zu sagen hatte und versprach zu tun, was in seiner Macht stünde, damit nicht ein weiteres Unrecht geschehe. Ben dankte es ihm auf seine Art.

***

   Benjamin Sinclair, der nun zwei Jahre und 5 Monate im Emirat tätig gewesen war, von der Familie des Scheichs wie ein Verwandter behandelt wurde und dort eine glückliche Zeit erlebte, bereitete langsam seine Rückkehr ins Vereinigte Königreich vor. …
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