Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Aber er war völlig verändert. Ihm fehlten plötzlich, wofür er früher geradezu berüchtigt war: Strenge und Härte. Seine Urteile waren nach und nach immer milder ausgefallen, bis er sich schließlich außerstande sah, einen Angeklagten überhaupt noch zu bestrafen. Die meisten Staatsanwälte gingen sofort in Revision, und die nächste Instanz mußte anschließend regelmäßig alle seine ungewöhnlichen Richtersprüche korrigieren. Letztendlich hat man ihm nahegelegt, sich pensionieren zu lassen. Ausschlaggebend war ein Fall, bei dem ein Mann seine gesamte Familie getötet hat. Auf bestialische Weise brachte er zuerst seine Frau um, anschließend die Kinder und danach seine Schwiegereltern. Der Staatsanwalt forderte zwangsläufig lebenslänglich, der Anwalt des Angeklagten plädierte auf verminderte Zurechnungsfähigkeit und forderte 8 Jahre mit anschließender Aufnahme in einer psychiatrischen Anstalt.
Vater hat ihn freigesprochen! Das war sein letzter Fall. Jetzt lebt er zurückgezogen in Cambridge. Ja, Tareb, viel ist nicht übriggeblieben von dem großen und kräftigen Sir Anthony.“
Fast konnte man etwas wie Wehmut in ihrer Stimme hören, beinahe vermuten, das Verhältnis zu ihrem Vater wäre enger als sie bisher zugegeben hatte. Sadde, der sein Glas auf die Theke gestellt hatte, nickte fröhlich.
„Du darfst jetzt nicht erwarten, daß ich in Tränen ausbreche, Patricia. Schließlich habe ich ihm das hier zu verdanken“, mit diesen Worten rieb er sich den Stumpf seines Fingers.
In Patricias Gesicht ging eine vollkommene Wandlung vor sich. Ihr hübsches Lächeln verschwand, ihre Augen blitzten böse auf, als sie ihn anstarrte. Giftig stellte sie ihr Glas auf die Marmorplatte, welche die Theke zierte. Das Glas brach, Flüssigkeit breitete sich aus.
Aber sogleich hatte sich die Frau wieder fest im Griff, nahm ein Taschentuch aus ihrer Handtasche und tupfte damit das Blut von einer kleinen Schnittwunde an ihrem Daumen. Auch ihr Lächeln war zurückgekehrt. Der Barkeeper kam sofort mit einem Tuch herbeigeeilt und beseitigte das kleine Malheur.
„Was hast du Benjamin von uns erzählt?“ fragte Sadde, als sie wieder alleine waren.
„Ich habe ihm nichts erzählt, gar nichts. Weil es nichts zu erzählen gibt. Und du tätest gut daran, keine Gerüchte in die Welt zu setzen, Mr. Sadde!“
Freundlich lächelnd stand Patricia Hawkins auf, verließ die Theke und kehrte zurück in den großen Saal. Den Araber ließ sie einfach sitzen.

***

   Im Düsenjet nach London saß eine hübsche Frau und starrte aus dem Fenster. …
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