Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Große Verwirrung herrschte im Casino, die Besucher blickten erschrocken umher, fragten sich, was da eigentlich geschehen war. Der Spielbetrieb wurde unterbrochen, die Besucher hinaus ans Büffet gebeten und dort großzügig bewirtet; für Gäste des Casinos bestand kein Alkoholverbot.
Sogleich wurde intern die Frage aufgeworfen, wie es passieren konnte, daß diese Herren mit ihren Waffen das Casino betreten konnten, da am Einlaß Detektoren installiert waren. Aber diese Frage war schnell beantwortet. Die vier Männer aus Kolumbien waren nicht durch das Haupttor herein geführt worden, sondern durch einen Nebeneingang. Dort fehlte diese Kontrolleinrichtung.
   Nach einer halben Stunde waren die Spuren zusammen mit der Absperrung beseitigt, der Tisch voll spielbereit, die Glücksspieler wieder aktiv. Einige Zeit sprach man noch über den Vorfall, den fast niemand so richtig mitbekommen hatte, danach ging man zur Tagesordnung über. Ben war noch immer im Einsatz, hatte den Zwischenfall ohne Verletzungen überstanden, auch seine Psyche hatte nicht gelitten. Erneut war von Angst nichts zu spüren gewesen.
   Allmählich machte er sich darüber ernsthafte Gedanken. Keine Angst zu spüren bedeutete extreme Verletzungsgefahr, Angst war die Triebfeder der Selbsterhaltung. Ein geradezu grotesker Zustand war es, keine Angst zu empfinden. So ähnlich mußten sich Leute fühlen, die zuviel Crack konsumiert hatten; sie hielten sich für unverwundbar, manche glaubten gar fliegen zu können. Dies erwies sich schlichtweg als lebensgefährlich. Wer keine Angst hatte, konnte auch keinen Mut beweisen, denn Mut zu zeigen bedeutete, seine eigene Angst zu kontrollieren. Insofern war Bens Tat alles andere als mutig zu nennen. Khalil, der Geschäftsführer, kannte die Furcht sehr wohl. Nach dem Zwischenfall war er sichtlich blasser.
   Erst nach Feierabend bemerkte Ben das Loch in seiner Jacke und mußte lachen. Sadde war eingetroffen, man informierte ihn über die Geschehnisse, und Bens arabischer Freund war sichtlich erleichtert, daß alles glimpflich abgelaufen war.
„So etwas wird sich nicht wiederholen“, sagte er bestimmt, „das ist es nicht wert.“
Während ihres Spiels, das nur etwas mehr als eine halbe Stunde dauerte, hatten die vier Kolumbianer über 80 Millionen Dollar an Malick el Hath verloren, den zu erschießen sie nicht einmal imstande gewesen waren.
„Trotzdem“, und Sadde wiederholte sich, „das ist es nicht wert, du bist uns viel zu kostbar, Benjamin. …
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