Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Ben nannte Beträge von 290 000, 345 000 und 568 000 Pfund. Ohne zu zögern wurde ihm vom Bankmanager versichert, daß die Schecks alle eingelöst werden würden. Anstandslos.
Das war mehr als überraschend, hatte Sir Anthony doch nach Patricias Aussage sein Heim verpfändet und war bankrott. Da die Bank jedoch grünes Licht gab, konnte die Falschaussage nur bei der jungen Richterin liegen. Hinzu kamen andere kleine Lügen ihrerseits, die bei Benjamin auf Unverständnis gestoßen waren, und nicht zuletzt ihre totale Verblüffung, als Ben sie mit seinen gewonnenen Erkenntnissen konfrontierte. Sie leugnete nichts mehr, gab unumwunden zu, die Summe, die Ben im Casino von Cardiff ausdrücklich für ihren Vater erspielt hatte, für eigene Zwecke verwendet zu haben. Damit war ihre Beziehung beendet. Denn wenn Benjamin auf dieser Welt eines nicht ausstehen konnte, waren es Lügen.
   Von Sadde mußte er erfahren, daß der ebenso wie Ben von der Lady ausgenutzt worden war und den Verlust seines Fingers allein ihr zu verdanken hatte. Trotzdem hatte er nie versucht, noch zusätzlich einen Keil zwischen die beiden zu treiben. Er verhielt sich diplomatisch, kannte Bens wachen Verstand und wußte, daß der das Doppelleben jener Dame alleine aufdecken würde; auch jenen Umstand, daß sie, ganz gegen ihre Beteuerungen, doch Mitglied des Syndikats gewesen war. Aber diese Organisation existierte ja nun dank Bens konsequenter Mithilfe nicht mehr.

***

   Es war nicht etwa Schüchternheit, die Ben so lange hatte zögern lassen. Denn er war nicht schüchtern, er war zurückhaltend. Zu allererst hatte er seine Gefühle gegenüber Zakia geprüft und war zu dem Schluß gekommen, daß er sie sehr gern mochte. Sie war klug, gebildet, besaß ein reizendes Wesen, Anmut, niemals hatten sie Streit während der vielen Monate, die sie sich nun schon trafen. Zwar störten ihn die Heimlichkeiten bei ihren Zusammenkünften, und daß sie die Gründe dafür nicht genannt hatte. Aber er konnte sich gut vorstellen, mit ihr gemeinsam in England zu leben. Das Emirat schien ihm als dauerhafter Aufenthalt nicht geeignet, außerdem hatte er in seiner Heimat andere Pläne.
„Was würdest du dazu sagen, wenn ich dich bitten würde, mit mir nach England zu gehen? Als meine Frau“, flüsterte er ihr an jenem Abend ins Ohr, als sie wieder einmal sein Gast war und sich beide erschöpft im Bett räkelten.
Zakia zeigte sich wenig überrascht, beinahe so, als hätte sie längst mit dieser Frage gerechnet. …
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