Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Eine Trüffel aber war es beileibe nicht.
Der Matrose gab sofort Alarm. Die Maschinen stoppten, kraftlos trieb die Gambling Palace im Kleinen Bittersee. Hernach ließen der Seemann und der Koch das Netz wieder sachte in den Fluten versinken. Der Ausleger wurde so weit wie nur möglich von der Bordwand weg geschwenkt, die dünnen Leinen des Netzes an der Reling festgemacht. Der Kapitän setzte einen Funkspruch ab und erhielt kurze Zeit später Nachricht aus Suez. Wu hatte eine Treibmine eingefangen.
Er solle das Schiff unbedingt treiben lassen, keinesfalls den Anker werfen, die kleinste Erschütterung schon könne die Mine zur Explosion bringen, wurde dem Kapitän der Gambling Palace aus Suez zurückgefunkt.
   Ein Minenentschärfungskommando war unterwegs, die Schiffsmannschaft wurde entsprechend instruiert, ein nervenzermürbendes Warten begann. Höher und höher kletterte die Sonne, auf Deck flimmerte gnadenlos die heiße Wüstenluft, von dem Minenkommando war weit und breit nichts zu sehen. Lediglich mehrere kleine Boote sperrten einen Teil des Bittersees ab, um die vorüberziehende Schiffahrt im Suezkanal nicht zu gefährden. Vollständig isoliert, als hätte man eine ansteckende Krankheit an Bord, so trieb die Gambling Palace langsam aber unaufhaltsam aufs Ufer zu. Um die Mittagszeit endlich vernahm man Rotorgeräusche eines Helikopters; er kam von Süden, aus Suez.
Im Tiefflug näherte sich der Militärhubschrauber dem dahintreibenden Schiff. In fünfhundert Meter Entfernung fiel ein orangefarbenes Schlauchboot aus dem Helikopterrumpf ins Meer und blies sich selbständig auf. Kurz danach wurden zwei Männer an einer Winde herab gelassen, landeten im Boot und paddelten zur Gambling Palace hinüber. Während dieser Aktivitäten hielt der Kapitän steten Funkkontakt mit der Helikopterbesatzung, die wiederum Verbindung mit den Männern im Boot unterhielt. Der gefährliche Teil des Unterfangens begann.
An Bord rätselte man, woher in diesen Gewässern eine Treibmine kommen konnte. Im Osten lag die Sinai, im Westen die ägyptische Wüste, seit Jahren war dies hier kein Kriegsgebiet mehr. Sie mußte mit der Strömung hierher gelangt sein, soviel stand fest, aber woher?
Während die beiden Ägypter im Schlauchboot ihrer heiklen Aufgabe entgegen ruderten, war die Besatzung des Schiffes in der Hitze zur Untätigkeit verurteilt. Ben hatte sich dazugesellt, gebannt schaute auch er nach unten, suchte die kleinste Reaktion zu erhaschen, nichts. …
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