Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Das war für die Kandidaten nichts Ungewöhnliches, das gehörte zum täglichen Handwerk eines Croupiers. Die einen schafften es eben besser, die anderen weniger gut. Die beiden Croupiers, die für Bens Tisch vorgesehen waren, trafen recht ordentlich.
Die Angestellten erwartete zusätzlich zu den Gehältern eine direkte Gewinnbeteiligung. Für jeden Mitarbeiter Ansporn genug, sich zu bemühen, die Verluste des Casinos so gering wie nur möglich zu halten. Das Spiel konnte beginnen.
   In Zeitungen, Lichtspieltheatern und durch Plakate wurde auf die Eröffnung der Gambling Palace, des schwimmenden Spielerpalastes, aufmerksam gemacht. Im Restaurant auf dem Oberdeck war vieles auf das Casino ausgerichtet, es überwogen die Farben rot, grün und schwarz. Die Tische waren mit grünen Decken geschmückt, die Teller hatten ein Dekor, das sie wie Roulettescheiben aussehen ließ. Das Besteck war mit Zahlen versehen, auch die Gläser; wohin der Gast auch blickte, überall wurde er mit dem darunterliegenden Casino konfrontiert. Viele Gäste wurden im Verlaufe der Woche bereits ungeduldig, es häuften sich die Anfragen, wann es denn dort unten endlich losginge. Schließlich ging es los.
   Am Eröffnungsabend wurden die Pforten des Casinos auf der Gambling Palace aufgetan, und als ob sie es bereits bestens kennen würden, als ob sie jeden Abend hier herkämen, so strömten die internationalen Besucher in großer Zahl herbei. Viele verbanden den Casinobesuch mit einem exquisiten Essen im darüberliegenden Restaurant, manche wollten sich nur umsehen, aber die meisten zog es wie magnetisiert an die Tische.
Bereits am frühen Nachmittag war der Wechselschalter mit dem nötigen Bargeld ausgestattet worden, das besorgte der Geldtransporter einer großen Londoner Bank; im Gegenzug sollten die Einnahmen ohne Verzögerung dorthin fließen. Schnell kam der Spielbetrieb in Schwung, und nach einer halben Stunde unterschied sich dieses Casino in keiner Weise von einem jener zahllosen Spielcasinos, die im Vereinigten Königreich angesiedelt sind. Nur das Ambiente war einzigartig. Zwar bemerkten die Gäste nicht, daß sie auf einem fließenden Untergrund spielten, aber ein Blick aus den meist runden Fenstern erinnerte sofort auf angenehme Weise daran, wo man sich befand.
   Gegen 22 Uhr, als die Spannung für die Wartenden beinahe nicht mehr zu ertragen war, begab sich Benjamin zu seinem Tisch und eröffnete seinerseits das Spiel. Die Nachricht, daß im Casino der Gambling Palace ein Tisch mit einem exorbitanten Limit von 10 000 Pfund stand, hatte sich wie ein Lauffeuer in London verbreitet, und darüber hinaus. …
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