Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
   Beinahe widerwillig ließ die Echse von ihrem Opfer ab, als Ben sie schließlich zu lösen versuchte. Danach rutschte der Leinensack über ihrem Kopf wieder zusammen, Ben verschnürte ihn sorgfältig und legte ihn zurück in den Sessel. Der Gebissene lag ein wenig gekrümmt auf der Seite, soweit es ihm die Fesselung gestattete, und heulte dumpf in sein Klebeband.
Es dauerte nicht lange. Bei peripheren Attacken, bei Fingerbissen zum Beispiel, vergingen mitunter Stunden, bis das Opfer das Bewußtsein verlor. Wurde jemand jedoch in eine stark durchblutete Köperregion gebissen, zeigte er bereits nach wenigen Minuten die fatalen Reaktionen einer schweren Vergiftung.
Einige Minuten später, als dicke Schweißperlen über Raouls Stirn rannen, wußte Ben, das Gift der Gila hatte zu wirken begonnen. Ohne Hast stand er auf, entfernte das Klebeband, nur leises Hecheln war zu vernehmen, Benjamin war zufrieden. Er löste die Fesseln des Mannes, brachte alle Utensilien zurück an ihren Platz. Danach stellte er sich zu Raoul ans Bett.
„Wie ich vorhin angedeutet habe, Raoul, der Soldat hat überlebt. Es fehlte ihm zwar ein Glied, aber er lebte ...“
Damit plazierte er das riesige Messer sorgsam neben der Hand des Mannes, der in dieser verdrehten Haltung auf der Matratze wimmerte, und verließ die Wohnung durch die Haustür.
   Die Uhr im Wagen zeigte kurz vor eins, das Unternehmen hatte nur wenige Stunden gedauert, Ben war zufrieden mit seiner Arbeit. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er eine brutale Untat, die ihm zugefügt worden war, geahndet, und obwohl es vordergründig wie ein billiger Racheakt anmutete, so dachte Ben ein wenig anders darüber. Dieser Mensch, dieser Raoul, dieses Stück Vieh, hatte ihn aus purem Vergnügen eingeschüchtert, mißhandelt, verletzt, und, weil er seiner privaten Probleme nicht Herr werden konnte, auch noch vergewaltigt. Nur aus Spaß, wie er gestand. Hätte Ben sich nicht selbst befreien können, wer weiß, wie die Sache für ihn letztendlich ausgegangen wäre. Eine derartige Kreatur hatte nach Bens Meinung nicht das Recht, ungeschoren davonzukommen.
   Ein zufriedenes Lächeln war in Bens Gesicht zurückgekehrt, als er die Handschuhe abstreifte, den Wagen startete und gemächlich aus Albuquerque hinausfuhr. Dieses Subjekt würde jedenfalls niemanden mehr vergewaltigen. So, oder so …


Kapitel X


   In Henderson, vor den Toren der Stadt, hatte Benjamin bei seiner Ankunft sein Wohnmobil untergebracht, war mit dem Taxi nach Las Vegas gefahren und hatte sich dort im Luxor einquartiert, einem der zahllosen Hotels der Stadt. …
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