Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Nach Wochen des Campierens wollte er nun einige Tage das Leben im Luxus genießen. Konnte sich wieder einmal in eine große Badewanne legen, seinen Körper mit einem duftenden Schaumbad verwöhnen, sich das Frühstück auf dem Zimmer servieren lassen, wie er es in Monaco so gern getan hat. Und abends hatte er vor, ausgeruht und angereichert mit neuer Energie, in den Casinos sein Vorhaben in die Tat umsetzen.
   Der Anblick des Grand Canyon, den er vor wenigen Tagen besuchte, hatte alle Eindrücke übertroffen, die jemals über ihn hereingebrochen waren. Ein Flugzeug brachte ihn über diese gewaltige Schlucht, der Pilot, ein erfahrener Jetflieger, kannte den Canyon wie seine Westentasche, und so blieb Ben kein Winkel verborgen, keine Perspektive versagt. Mehr als zwei Stunden brachten sie über diesem Jahrmillionen alten Riß in der Erdgeschichte zu, gaben sich der Faszination der zerklüfteten roten Felsen ebenso hin wie den braunen Fluten des Colorado River.
Benjamin wäre nicht sonderlich überrascht gewesen, hätte sich ihnen ein vorzeitlicher Flugsaurier gezeigt, so tief war er abgetaucht in die Wunderwelt dieses Naturschauspiels. Während des gesamten Fluges ließ Ben alles hinter sich, was in den vergangenen Wochen und Monaten an Unannehmlichkeiten seine Wege gekreuzt hatte.

***

   Es war sein dritter Abend in Las Vegas, und ein Besuch im Treasure Island stand heute auf dem Programm. Ben entstieg dem Taxi, betrat das Casino in seinem schwarzen Smoking und sah sich um. Ein wenig deplaziert wirkte er schon neben den anderen Besuchern, die meist in bunten Alltagsklamotten erschienen waren. Aber Ben benötigte eine Jacke, die war unverzichtbar für seine Gewinne.
An den beiden Tagen zuvor hatte er bereits im Caesars Palace eine Rekordsumme in seinen Besitz gebracht, bevor man ihn, ebenso wie seinerzeit in Monte Carlo, höflich aber bestimmt zum Verlassen des Casinos aufforderte; übrigens lange bevor er beabsichtigte, aus freien Stücken zu gehen.
Den Besuch des berüchtigten ‚London Club’ im Aladdin wollte sich Ben für den Schluß seines Las Vegas Aufenthaltes aufsparen; dort wurde mit gigantischen Einsätzen gespielt. Im Luxor, seinem Domizil, verzichtete er auf einen Besuch des dortigen Casinos, den Spielsaal  hat er nie betreten.
   Im Treasure Island ging es ebenso laut zu wie in allen anderen Casinos der Stadt, es war nicht zu vergleichen mit der gedämpften Atmosphäre einer Spielbank in Old England. Hier in Las Vegas wurde gerufen, hier spielte laute Musik, es war kein Ort der Ruhe und der Konzentration; …
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