Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
„Es ist schon in Ordnung so, junge Frau“, versuchte er sie zu beruhigen. „Glauben Sie mir, es ist alles in bester Ordnung! Nochmals vielen Dank.“
Erheitert schaute er ihr hinterher, als sie unschlüssig zu ihrem Wagen zurück lief, sich      noch einmal umdrehte, schließlich zögernd einstieg und überaus langsam davonfuhr. Er selbst hatte heute derart großes Glück gehabt, ergo sollte auch sie ein wenig daran teilhaben.
Der Mann an der Rezeption, der die Szene von ferne beobachtet zu haben schien, betrachtete Ben und dessen desolaten Smoking, als wüßte er haargenau, was mit ihm passiert war.
„Gestatten Sie mir eine indiskrete Frage, Mr. Sinclair?“ ließ er ernst verlauten, als er Ben seinen Schlüssel reichte.
Wie beiläufig kamen die Worte aus seinem Mund, und dabei sah er Ben nicht an.
„Nur zu“, gab Ben ihm belustigt zur Antwort und las auf dem Namensschild an dessen Brust: „Carl.“
„Haben Sie gestern gespielt und gewonnen? Viel ... gewonnen?“
Ben hielt in seiner Bewegung inne, schließlich nickte er, nicht wenig erstaunt.
„Sie haben die heutige Nacht nicht hier verbracht. Hat man Sie vielleicht ...“, er schien ein passendes Wort zu suchen, „ ... entführt?“
Nahe trat Benjamin an die Rezeption heran, das Lächeln war aus seinem Gesicht verschwunden, er versuchte ihm in die Augen zu sehen und fragte ruhig:
„Was wissen Sie davon, Carl?“
„Gehen Sie ruhig auf Ihr Zimmer, Mr. Sinclair. In einer Stunde werde ich abgelöst, dann komme ich vorbei und erkläre Ihnen ein paar Dinge. Ist Ihnen das recht?“
Der Mann sprach leise und unauffällig, sah Ben dabei noch immer nicht an, sondern sortierte einige Briefe aus; das Ganze hatte etwas durchaus Geheimnisvolles.
Es war Ben recht. Er nahm seinen Schlüssel, ging hinauf und bestellte sich ein fürstliches Frühstück. Als er die Dusche verließ, stand es bereits im Zimmer. Ben, im hoteleigenen Bademantel, setzte sich zu Tisch; die Rühreier dufteten köstlich.

   Carl erschien wie verabredet, klopfte an die Zimmertür und trat ein, nachdem Ben ihm geöffnet hatte. Sofort schloß er die Tür, sah auf den Gast und bemerkte dessen rechte Hand in der Tasche des Bademantels. Beruhigend sagte er:
„Bei mir werden Sie die nicht brauchen, Mr. Sinclair!“
Einen Moment verharrte Ben, nahm die Beretta heraus, legte sie auf den Tisch und bot seinem Besucher Platz an.
„Also, Carl, was wissen Sie über die vergangene Nacht?“
Der Portier überlegte sichtlich, wie er beginnen sollte, er sah Ben ins Gesicht, senkte den Blick und schüttelte den Kopf. …
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