Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Und jetzt erst verstand Ben den Satz des Blonden: ‚Sie haben die falsche Ausrüstung dabei.‘
   Unglaubliches Glück war ihm beschieden gewesen, als er sich beim Sturz in diesem Drahtseil verhedderte. Wäre er nicht rückwärts gefallen, seine Beine hätten das Seil niemals ‚zu fassen’ bekommen. Die beiden Verbrecher hätten ihr Ziel erreicht, einen unangenehmen Gewinner zu eliminieren. Denn daß es, wie in Monte Carlo, um seine lukrative und daher unerwünschte Tätigkeit im Casino ging, war unbestritten.
Ben blickte nach oben, dann wieder hinunter, die Haken verliefen in beide Richtungen, und nach kurzer Überlegung entschied er sich, den Versuch zu wagen und nach oben zu steigen, das war viel näher. Nach unten hätte er sicher 100 Meter oder mehr vor sich gehabt, in der Gegenrichtung waren es gerade mal 3.
Die Haken waren groß und boten seinen von der Nacht steifen Gliedmaßen eine Sicherheit, die er hier oben nicht für möglich gehalten hatte. Aber anstrengend war es dennoch. Obwohl er in einer senkrechten Wand hing, konnte er doch relativ sicher nach oben steigen; zudem hatte er keine andere Wahl.
Nach wenigen Minuten schon erreichte er keuchend die Oberkante des Steilhanges und zog seinen geschundenen Körper auf den Weg hinauf. Tief atmete Benjamin die kühle Morgenluft ein, besah seine Kleidung, klopfte sich den Staub von den Hosen und freute sich über seine wunderbare Rettung. Seine Kniekehlen schmerzten noch immer. Einen letzten Blick auf die Spielerstadt in der Ferne werfend machte er sich auf den staubigen Heimweg.
   Bis zur Straße im Tal war es nicht allzuweit, Ben schaffte es in einer knappen Stunde, und bald schon nahm er auf dem Beifahrersitz eines Chryslers Platz, dessen junge Fahrerin erst seit wenigen Tagen den Führerschein besaß. Noch etwas unsicher, aber durchaus korrekt fuhr sie ihn bis vor sein Hotel. Ben griff in seine Innentasche, ertastete einige der zahllosen Banknoten, faltete sie zusammen und steckte sie in den Schlitz des Handschuhfaches, bevor er ausstieg.
„Ich danke Ihnen, junge Frau“, sagte er lächelnd zum Abschied, „Sie haben mir das Leben gerettet.“
Stolz erwiderte die Frau sein Lächeln und fuhr los. Benjamin drehte sich um und ging Richtung Eingang, als er starkes Bremsen vernahm. Die junge Frau hatte gestoppt, war ausgestiegen und lief ihm hinterher.
„Sir“, rief sie aufgeregt, „Sie haben mir versehentlich tausend Dollar ... “
Ben unterbrach sie rasch, indem er den Zeigefinger auf seinen Mund legte. …
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