Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  offenbar unterschieden sich die Methoden gar nicht so sehr voneinander. Benjamin Sinclair bedankte sich bei dem Hotelangestellten des Luxor,  holte ein paar Banknoten beträchtlichen Wertes aus seiner Jackentasche und reichte sie ihm. Der Mann aber lehnte ab.
Was war das? Ein Hotelbediensteter, der ein Trinkgeld ausschlug? Benjamin fragte nach dem Grund.
„Steve und Miguel haben meinen Bruder in die Schlucht gestürzt - er hatte nicht soviel Glück wie Sie.“ Carl machte eine kleine Zäsur. „Erfahren habe ich es von einem Kollegen. Er kennt den Chauffeur, der die zwei Vollstrecker bei ihren Aufträgen begleitet. Die beiden anzuzeigen hätte keinen Zweck. Im Handumdrehen stünden unzählige Leute bereit für ein hieb – und stichfestes Alibi; es ist aussichtslos.“
Ben drückte dem Mann die Scheine dennoch in die Seitentasche. Er sah ihn an, denn er hatte plötzlich einen perfiden Plan. Und wie immer, wenn er einen Plan hatte, gedachte er, ihn auch durchzuführen. Seit seinen Erlebnissen in Albuquerque war Ben ein anderer geworden. Was immer man ihm antat, wollte er nicht mehr ungestraft hinnehmen, nie wieder! Egal wie mächtig diese Leute auch sein mochten. Heute nacht hatten sie versucht ihn umzubringen. Das heißt: Tot war er nicht, sie hatten ihn eigentlich nur in eine Schlucht gestürzt. Also gut, dachte Ben mit gnadenloser Entschlossenheit, Auge um Auge ...

   An jenem ereignisreichen Tag ruhte Ben sich aus, blieb ausschließlich in seinem Zimmer. Am darauffolgenden Morgen hatte er ein paar dringende Einkäufe zu tätigen. In aller Frühe brachte ihn ein Taxi, das er vor dem Laden warten ließ, zu einem Hardwaregeschäft in der Spring Mountain Road. Dort sah er sich ausgiebig um, suchte nach der mit Abstand schäbigsten Ware, die hier feilgeboten wurde. Sein Interesse galt Gurten, Ösen, Haken, Seilen, allem, was man zum Bergsteigen benötigte. Und er fand eine Menge davon. Mit einemmal aber besann er sich anders.
Er kaufte Seile, Schaufeln, ein paar schwarze Tücher und Klebeband. In einer Vitrine am Eingang entdeckte Ben Handschellen und erwarb drei Paar.
Ursprünglich wollte Ben seine Peiniger in die gleiche Schlucht klettern lassen. Aber während seines Besuchs im Laden verwarf er diesen Gedanken. Er hatte eine wesentlich bessere Idee. Die Utensilien wurden in einem dunkelgrünen Sack verstaut. Ben bezahlte und verließ das Geschäft. Den Sack brachte er persönlich in sein Hotelzimmer, wo er mit Carl für den heutigen Abend eine präzise Vereinbarung traf, der war sofort einverstanden. …
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