Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Angewidert verließ Ben den Tisch. Dieser Mann tat beinahe das gleiche, was Ben in Kürze im Emirat tun sollte. Allerdings manipulierte dieser Mensch das Rad, und das war illegal. Ein unglaublicher Skandal. Wenn sie ihn dabei erwischen, dachte Ben, werden sie ihn lynchen.
   Im Verlauf des Abends gingen dennoch üppige Summen in Bens Besitz über, und als er das weltbekannte Casino verließ, war er um weitere 2 Millionen Dollar reicher. Wieder hatte er es klug vermieden, zu früh den großen Coup zu landen. Erst mit seinen letzten Würfen, als er an Tisch Nummer vierzehn große Beträge setzte, hatte er sein heutiges Soll erfüllt. Mit prall gefüllten Taschen verließ er das Casino und machte sich auf den Heimweg. Bis zu seinem Hotel war es zwar ein gutes Stück Weges, aber er wollte ein paar Schritte zu Fuß gehen, die Nachtluft genießen. Und den Erfolg.
   Die Uhr zeigte halb drei morgens, die Stadt war taghell erleuchtet, Ben schickte sich gerade an, die Flamingo Road zu überqueren, als ein dunkler Wagen neben ihn fuhr, stoppte, zwei Männer ausstiegen und ihn baten, einzusteigen. Als Ben sich weigerte, wurde er gepackt und unsanft auf den Rücksitz geschoben, die Türen schlossen sich, der Wagen fuhr los. Eingekeilt saß Ben zwischen den beiden Männern, Riesen von Gestalt, mit dunklen Anzügen und Sonnenbrillen, trotz der ungewöhnlichen Tageszeit. Beide trugen im rechten Ohr einen Ring mit einer Kugel daran, vorn saß nur der Chauffeur. Bens rechter Nebenmann hatte kurze blonde Haare, beinahe weiß, der Mann auf der anderen Seite besaß dunkles, gelocktes Haar,  unverkennbar ein Südamerikaner. Beide wirkten irgendwie aufgeblasen wie Luftmatratzen, wie Bodybuilder. Die Fahrt ging hinaus aus der Stadt, nach Nord-Westen zunächst, später nach Westen, die Straße führte ins Gebirge. Keiner der Männer sprach ein Wort.
„Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?“ fragte Ben mehrmals, erhielt aber keine Antwort, die Blicke der beiden Riesen waren nach vorne gerichtet, sie schwiegen.
   Nach einiger Zeit bog der Wagen von der Straße ab und fuhr auf einen breiten Seitenweg, der sich sanft ansteigend nach oben wand. Es staubte, viel war in der Dunkelheit ohnehin nicht zu sehen. Der linke Wegrand war durch ein hölzernes Geländer begrenzt, nicht höher als eine Leitplanke. Rechts stieg der Berg deutlich an, vereinzelt standen Bäume am Wegrand. Immer höher ging es hinauf.
Nach wenigen Minuten stoppte der Fahrer an einer ziemlich breiten Stelle, breit genug, bequem einen Wagen zu wenden. …
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