Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… “
Benjamin war ein paar Schritte nach hinten getreten. Der Fahrer hatte den Wagen bereits zurückgesetzt, die Räder stark nach links eingeschlagen und war mitten auf den breiten Weg gefahren. Wie vor zwei Tagen, so wiesen auch jetzt die beiden Scheinwerfer auf die Bruchstelle im Geländer. Aber diesmal, als vom Geldverteilen die Rede war, schaltete der Chauffeur den Motor ab und stieg aus. Die beiden Halogenlampen leuchteten die gesamte Breite des Weges aus bis weit über den Abgrund hinaus. Wie in einem Karree standen sich die vier Männer gegenüber, Steve und Miguel grinsten, der Fahrer trippelte unruhig auf der Stelle, als müßte er dringend zur Toilette. Ob die beiden Riesen Waffen bei sich trugen, wußte Benjamin nicht, wollte es aber aufgrund des enormen Selbstbewußtseins, das sie zur Schau trugen, nicht ganz ausschließen. Daher stand er ruhig und gelassen da, die Hände in den Hosentaschen, niemand sprach ein Wort, es war still geworden. Totenstill. Erwartungsvoll blickten drei Augenpaare auf Ben.
„Also was ist jetzt mit Ihrer Spende, Mister?“ drang es hohntriefend von Steve herüber.
Benjamin stand regungslos da, kostete die Situation regelrecht aus. Furcht verspürte er keine, die hatte er endgültig in Albuquerque gelassen.
Da drang aus der Dunkelheit des weiterführenden und ansteigenden Weges ein leises Schleifen zu den Wartenden herunter, als ob ein Körper über den Straßenstaub gezogen würde.
,Schschsch!’ war zu hören, und nochmals: ,Schschsch, schschsch!’
Gebannt suchten die drei Kidnapper mit ihren Augen den Ort ab, von dem das Geräusch zu vernehmen war, konnten aber aufgrund der Finsternis nichts erkennen. Immer näher schob sich dieses beunruhigende Zerren, stockte kurz, wurde danach wieder deutlicher.
,Schschsch, schschsch!’
„Was ... ist das?“ fragte Miguel unsicher.
„Weiß nicht, sieh nach!“ kam es aus Steves Mund, und sein Tonfall verriet den Chef.
Bevor jedoch der Südamerikaner losgehen konnte, hieß ihn ein metallenes Geräusch innehalten, ein Geräusch, das entsteht, wenn eine halbautomatische Waffe durchgeladen wird. Wie von einem Magneten angezogen richteten sich die drei Augenpaare wieder auf Benjamin, der inmitten des gleißenden Scheinwerferkegels stand und in der Rechten eine Pistole hielt. Mit der Linken nahm er sich die Perücke vom Haupt, während er beinahe teilnahmslos fragte:
„Sie wollen unsere nette Runde schon verlassen, Miguel? Das wäre aber sehr unhöflich.“
Der Südamerikaner erstarrte, schüttelte zaghaft seinen dunklen Lockenkopf und hob unaufgefordert beide Hände in Schulterhöhe. …
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