Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Carl legte ihm die Schlinge um den Hals, er versuchte zu schreien, was das Klebeband zu verhindern wußte. Der Mann zappelte wie ein gefesseltes Rind unter dem Brandzeichen, es half ihm nichts. Unbarmherzig schnürte die Schlinge seine Kehle zu. Gemeinsam zogen Ben und Carl den Körper des Fahrers in die Höhe, dessen Beine in der Luft zuckten und strampelten.
Bin ich der Nächste? fragten sich die zwei Verbliebenen, und einer von beiden durfte die Prozedur gar ein zweites Mal verfolgen. Nichts entging ihrem Gehör. Das leise Reiben der Schuhe des Gehenkten, das Rascheln seiner Kleidung, sein Stöhnen, alles drang bis zu ihnen herüber.
Steve und Miguel, die auf ihre Exekution warteten, spürten die Erde unter ihren Füßen nicht mehr. Sie standen wie auf Watte, auf kohlrabenschwarzer Watte, hatten das Empfinden, im Boden zu versinken. Schweiß lief ihnen über Gesicht und Rücken. Steves Hände wackelten unkontrolliert. Ihre letzten Worte hatten sie längst gesprochen.
   Etwa eine halbe Minute lang hielten Carl und Ben den zuckenden Chauffeur in der Schwebe, danach ließen sie ihn zu Boden fallen, zerrten ihn geräuschvoll zu seinem Grab und rollten ihn hinein. So verfuhren sie mit allen dreien.
Am heftigsten hatte sich Steve zur Wehr gesetzt. Er warf sich auf den Boden, wollte keinen Schritt tun. Ben und Carl mußten ihm das Seil über den Kopf legen, ihn damit zum Baum schleifen und hochziehen. In der Luft begann Steve zu laufen, zu rennen gar, seine Körperschleusen öffneten sich, als er langsamer wurde und schließlich ruhig hing.
   Selbstredend waren die Männer in den Gräbern nicht tot. Sie lebten, litten verständlicherweise ein wenig unter Atemnot, aber sie lebten noch in ihrer Finsternis. Daher fühlten sie recht wohl, wie nun Erdreich auf ihre Körper geschaufelt wurde und litten noch viel mehr. Ein jeder versuchte, sich bemerkbar zu machen, herauszuschreien, daß er noch am Leben sei. Ben und Carl notierten es mit Genugtuung. Miguel schüttelte wie wild sein schwarzgelocktes Haupt, so daß Carl sich genötigt sah, dem Mörder seines Bruders eine Ladung Staub mitten ins Gesicht zu werfen.
Als die Erde die Hälfte ihrer Leiber bedeckte, lagen die Verbrecher schlaff in den Gräbern. Sie hatten aufgegeben, sich in ihr Schicksal gefügt, waren kollabiert oder ohnmächtig geworden.
Da keiner der drei Männer den Versucht unternommen hatte, eine Waffe zu ziehen, mußte Benjamin davon ausgehen, daß sie tatsächlich unbewaffnet waren. …
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