Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Manchmal kleine, manchmal etwas größere, niemals wird man alles … sühnen können, auch wenn einen mitunter der Haß zu zerfressen droht. Natürlich weiß ich aus meinem Berufsleben, daß es Dinge gibt, die man nicht mehr geradebiegen kann. Vielleicht solltest du einmal darüber nachdenken. Zu große … Rachegelüste helfen nicht weiter.“
„Rache“, erwiderte Ben nachdenklich, „ist das falsche Wort. Meine Empfindungen gehen mehr in die Richtung Vergeltung und Strafe. Vergeltung für eine schmutzige Sache, die man mir angetan hat. Unter Umständen hat dieser Mexikaner die Attacke der Giftechse überlebt, obwohl ich da meine begründeten Zweifel hege. Und wenn du erlebt hättest, mit welcher Kaltschnäuzigkeit mich diese beiden Kerle in Las Vegas in die Schlucht gestoßen haben, als wäre ich nicht ein Mensch, sondern ein leerer Karton, dann hättest du mehr Verständnis für meinen Schritt, Patricia. Es war mir gar nicht möglich, diese Taten einfach so hinzunehmen.“
Ben trank einen Schluck des köstlichen Fruchtsaftes mit leichten Spuren von Alkohol, blickte Patricia über den Rand des Glases mit entschlossenen Augen an und sagte:
„Stell dir vor, du bist in eine Falle geraten, du siehst keinen Ausweg mehr, hast mit deinem Leben abgeschlossen; aber wie durch ein Wunder überlebst du trotzdem. Genau das ist mir in kürzester Zeit dreimal passiert. Und es hat mich verändert, das fühle ich. Ich werde auch in Zukunft nicht untätig sein, wenn mir Unrecht geschieht. Das ist bei mir zu einer Überzeugung gereift, die ich nicht mehr umgehen kann. Aber keine Sorge, das bedeutet nicht, daß ich nun mit gewetztem Messer durch London laufe und jeden der mich anrempelt sofort aufspieße.“ Er lachte. „Ich denke, du weißt, worum es mir geht.“
Benjamin trank einen weiteren Schluck von der Früchtebowle, sie schmeckte wie das Land, in dem sie sich befanden: exotisch, frisch, natürlich. Patricia sah Ben daraufhin lange an, holte tief Luft, wollte ihm etwas ungeheuer Wichtiges mitteilen - aber wieder behielt sie es für sich. Bedauerlicherweise.
Der letzte Abend war schön wie alle anderen zuvor. Etwas früher gingen die zwei auf ihr Zimmer, der morgige Tag sollte ein langer werden, und sie mußten sehr früh aufstehen.

***

   Der blaue Sportwagen umkurvte den mächtigen Gebäudekomplex in der Londoner Innenstadt, fuhr in den Hof und hielt auf einem der Besucherparkplätze. Benjamin stieg aus und lief die Stufen empor bis hin zur Glastür, betrat das Gebäude, ging hinüber zur Information und fragte nach einem gewissen Mr. …
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