Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Es hatte den Anschein, als wäre nicht er selbst der Leidtragende, sondern ein anderer, ein völlig Fremder, und Ben selbst nur Zuschauer. Eine groteske Situation.
   Um sich vor der Kälte zu schützen, schlang Ben seine Arme um den Oberkörper. Viel half es nicht. Aber er stellte erfreut fest, die Geldscheine waren doch zu etwas nutze: Immerhin isolierten sie ein klein wenig. Dampfend stieß er seinen Atem aus. Hier oben in schwindelnder Höhe hatte er jetzt Muße nachzudenken und ließ seine bisherige Reise im Geiste an sich vorüberziehen, die unangenehmen Erlebnisse, vor allem aber die angenehmen.
Und zu den schönsten überhaupt gehörte seine Begegnung mit Nibu Senza, dem Indianerjungen. Wie verabredet hatte Ben ihn am nächsten Tag am vereinbarten Ort getroffen, ihm sein giftiges ‚Werkzeug’ zurückzugeben, welches ihm in der Nacht davor so gute Dienste geleistet hatte. Stolz trug der Junge das Fernglas um den Hals.
Ben war sich ganz sicher, daß er die Echse an genau denselben Platz zurückgebracht hatte, auch wenn es für ihn einen halben Tagesmarsch bedeutete; der Junge besaß Zeit. Zeit hatte für ihn nicht dieselbe Bedeutung wie für Benjamin, der praktisch kein Unternehmen startete, ohne an dessen Ende zu denken oder daran, wie lange es dauern würde. Zeit war der quälende Stachel im Fleisch der Zivilisation.
   Ben blickte auf Las Vegas hinab. Wo mochte wohl die dunkle Pyramide des Luxor liegen? Ziemlich weit im Süden der Stadt, wo es beinahe taghell war. Aber hell war es überall im Spielerparadies. Während er sein ganzes Augenmerk auf die Stadt richtete, und vor allem darauf, in wessen Auftrag diese beiden Hünen das wohl getan hatten, bemerkte er nicht den lichten Streifen am Horizont, der den neuen Tag ankündigte. Erst als die heraufziehende Dämmerung der Nacht gewaltsam die Herrschaft streitig machte, wurde er gewahr, wo er sich befand.
Sein Sturz war nach etwa 3 Metern von einem Seil aufgefangen worden, von dem Drahtseil, auf dem er jetzt saß. Dieses Seil war mit metallenen Haken in der Felswand verankert, und als die Sonne von Osten her in sein Gesicht leuchtete, da erst konnte Benjamin erkennen, er hing in einer künstlich geschaffenen Kletterwand. Die Wand wurde offensichtlich genutzt von sogenannten ,Free Climber’, von Bergsteigern, die kerzengerade Wände hinauf kletterten, nur die winzigen Vorsprünge nutzend, die der Fels bot, meist angeleint und gesichert von einem Kollegen. Wie auf einer Baustelle sah es hier aus, überall ragten Haken und Ösen aus der Wand, waren Kerben in den Fels gehauen. …
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