Rien ne va plus
Seite 114 von 262

Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
43 % gelesen
A     A     A
… 
Angetrunken wie er war, stützte er sich mit der Hand gegen die Wand, als das harte Durchladen einer Pistole ihn zusammenfahren ließ. Erschrocken blickte er sich um: Auf einem Sessel saß ein Mann, den er nicht kannte, der seinen Motorradhelm trug und der eine Waffe auf ihn richtete! Die Bierdose entglitt seiner Hand, fiel zu Boden, und der Inhalt ergoß sich auf den Fußboden. Wie in Trance nahm Raoul sich die Augenbinde ab.
„Wer ... sind Sie?“ kam es stockend über seine Lippen. „Was machen Sie hier?“
Ben hatte noch nicht vor zu sprechen, sondern stand auf und dirigierte ihn mit der Mündung seiner Waffe in Richtung Bett. Raoul gehorchte dem unheimlichen Besucher ohne zu zögern, setzte sich, und auf ein weiteres Zeichen legte er sich hin, den Blick angsterfüllt auf den behelmten Mann gerichtet; sein linkes Auge zeigte vom vergangenen Abend eine starke Rötung.
„Was machen Sie, wer … wer sind Sie? Bitte, sagen Sie mir, was Sie wollen“, keuchte Raoul, und seine mächtige Figur schien zu schrumpfen.
Ben machte einen Satz auf ihn zu, drückte ihm die Mündung der Beretta fest an den Hals, Raoul schloß die Augen, glaubte sich schon tot.
Bei seiner Suche zuvor hatte Ben zwei Seile gefunden und zwei Schlaufen vorbereitet. Die eine legte er nun straff um Raouls rechtes Handgelenk, warf das andere Ende des Seiles unter dem Bett hindurch, lief um das Lager herum und knotete Raouls linkes Handgelenk fest. Dabei hatte er Schwierigkeiten, weil er die Waffe auf keinen Fall aus der Hand legen durfte. Aber dieser Raoul dachte nicht daran, sich zur Wehr zu setzten; wie gelähmt lag der Held der gestrigen Nacht auf dem Bett und keuchte. Nach kurzer Zeit waren auch beide Füße des Mexikaners fixiert, bewegungslos lag er auf dem Rücken und wartete, was der Fremde mit ihm anstellen würde.
„Wenn Sie Geld wollen“, begann er plötzlich stoßweise, „ich habe nicht viel, aber ich habe ein Motorrad draußen stehen. In meiner Hosentasche ist der Schlüssel, Sie können es haben. Bitte, tun Sie mir nichts“, flehte er Benjamin an.
Das war Bens Stichwort. Mit einem Schritt war er neben das Bett getreten, löste die Fesseln an den Füßen des Mannes, zog ihm die lederne Hose aus und band ihn sofort wieder fest. Ben hielt sich die Hose vor die Beine, als wollte er maßnehmen. Die Hose war zu groß. Raoul wand sich hin und her, versuchte, sich von den Seilen zu befreien - erfolglos.
„Nehmen Sie die Hose auch, wenn Sie wollen“, hechelte er in seinem spanischen Akzent, aber Ben ließ sie achtlos zu Boden fallen und schüttelte bedächtig den Kopf. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2934 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.
✔ Akzeptieren 🛠 Anpassen Mit "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen und personalisierte Inhalte durch uns oder Drittanbieterseiten gemäß Datenschutzerklärung zu. Sie können diese Einstellungen idividuell anpassen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen ein optimales Webseiten Erlebnis zu bieten, setzen wir Cookies ein. Dies sind kurze Zeichenketten, welche die Website in Ihrem Browser hinterlegen darf. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite als auch zum Speichern von Einstellungen und Funktionalitäten. Wir möchten Ihnen die Wahl geben, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl können Sie jederzeit durch löschen der Cookies für diese Seite ändern.

Cookies dieser Kategorie dienen den Grundfunktionen der Website. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind daher nicht deaktivierbar.



Cookies dieser Kategorie ermöglichen es, die Nutzung der Website zu analysieren und die Leistung zu messen. Sie tragen zudem zur Bereitstellung nützlicher Funktionen bei. Insbesondere Funktionen von Drittanbietern. Das Deaktivieren wird diese Funktionenj blockieren. Einige Inhalte – z.B. Videos oder Karten können ggf. nicht mehr dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie keine passenden Artikelempfehlungen mehr.



Marketing-Cookies werden von Partnern gesetzt, die ihren Sitz auch in Nicht-EU-Ländern haben können. Diese Cookies erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige interessenbasierter Inhalte oder Werbung ermöglicht wird. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen.

Einstellungen speichern       ✔ Alle akzeptieren