Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
 „Was wollen Sie denn?“ schrie Raoul weinerlich, totale Verzweiflung schien ihn übermannt zu haben. Ben steckte die Pistole weg, zog das riesige Messer aus dem Bund, beugte sich über ihn und flüsterte unter dem Motorradhelm, dessen Totenkopf den Gefangenen anstarrte:
„Vielleicht will ich nur - Spaß ...“
Wie feines Schmirgelpapier kroch der kurze Satz über Raouls Haut. Als blies ein kalter Wüstenwind gefrorenen Sand in sein verzerrtes Gesicht, so rieselten diese Worte über den Gefesselten. Seine aufgerissenen Augen suchten das Zimmer ab, beteten um Hilfe, blieben aber letztlich wieder an dem riesigen Messer vor seiner Nase hängen, das er sofort als das seinige erkannt hatte.
„Hören Sie, Misterr“, begann Raoul zu greinen, zu winseln, „das gestern abend ... das war nur ein...Scherrz“.
Als jedoch die Messerspitze sich langsam absenkte und plötzlich auf seinen Unterleib zeigte, begann er hemmungslos zu flehen und zu heulen. Das Fehlen seiner beiden Schneidezähne verursachte dabei merkwürdige Geräusche, vor allem, wenn das S im Spiel war. Zu seinem spanischen Akzent gesellte sich nun noch ein eklatanter Sprachfehler.
„Sie dürfen das nicht tun, Misterr Engländerr. Nicht!! Nicht abschneiden!! Bittäää! Das dürfen Sie ni...“
Mit einem Klebeband, das er auf einer Fensterbank gefunden hatte, verschloß Ben dem kreischenden Raoul sein stinkendes Maul, Stille kehrte ein, tödliche Stille. Benjamin nahm den Helm ab, ließ ihn fallen und kickte ihn in eine Ecke, er störte ihn bei der bevorstehenden Prozedur.
Wild zuckte der Mexikaner hin und her, als Ben mit der Messerspitze wieder näher trat, immer näher, die Unterhose des Mannes ergriff, sie mit zwei Schnitten durchtrennte und zu Boden warf. Raouls Augen wollten aus ihren Höhlen kullern, das ganze Bett erbebte, so sehr wand er sich unter dem jetzt zu erwartenden Ritual.
„Keine Sorge“, versicherte Ben, „abschneiden werde ich ihn nicht ...“
Damit legte er das Messer auf die Matratze, und eine sichtbare Erleichterung ließ den Körper des Mannes erschlaffen. Der redete ununterbrochen weiter, trotz des Klebebandes, Benjamin verstand kein Wort.
„So!“ sagte Ben schließlich laut, „nun wollen wir Spaß haben. Alle … drei!“
Verzweifelt suchten Raouls aufgerissene Augen den Dritten im Bunde, suchten das ganze Zimmer ab, konnten ihn aber nirgends entdecken.
Unverzüglich schritt Ben zur Tat, griff den Sack, ertastete die Konturen der Echse, packte sie behutsam hinter dem Kopf. …
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