Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
„Jeder nimmt sich eine Schaufel!“
Sogleich bückten sich die Männer und griffen sich die Grabwerkzeuge, die in Steves und Miguels Händen durchaus zu Waffen werden konnten. Ben und Carl hielten sich außer Reichweite.
„Gehen Sie bitte zum Straßenrand hinüber“, kam von Ben. „Weiter. Miguel noch etwas weiter nach rechts. Noch ein Stück. Das genügt.“
Den Wagen, einen vermummten Scharfrichter und den Mann mit der Waffe im Rücken, standen die Männer am Rande der staubigen Wendeplatte wie ein Trupp Bauarbeiter, und rätselten, was als nächstes folgen sollte.
„Graben!“
Nur dies eine Wort klang durch die Nacht, wie eine Bowlingkugel, die sich dumpf dröhnend ihrem Ziel nähert, polterte über die Steine, bahnte sich seinen Weg hinüber zu den Männern.
„Was graben?“ fragte der Chauffeur.
„Ein Loch! Sie sollen jeder ein Loch graben!“
Wozu sollten sie ein Loch graben? Allen dreien ging diese Frage durch den Kopf. Wäre nicht ein Pistolenlauf auf sie gerichtet gewesen, sie hätten gelacht über den albernen Befehl.
„Ich werde nicht graben!“
Es war Steve, der seine Schaufel trotzig zu Boden warf und damit andeutete, daß er dieses Spiel nicht mitmachen wollte.
„Sie wollen nicht, Steve? Aber Sie haben dafür doch die richtige Ausrüstung, oder? Im Gegensatz zu mir, vor zwei Tagen …“
Steve verstand die Anspielung und rätselte, woher der Fremde ihre Namen kannte, weigerte sich dennoch zu graben. Mittlerweile hatten sich die Augen der Männer an das fahle Mondlicht gewöhnt, konnten die Konturen gut unterscheiden. Ben ließ die Waffe nur geringfügig sinken und zielte seelenruhig auf Steves Knie.
„Ich bin kein besonders geübter Schütze“, sagte er bedächtig, „und wenn ich jetzt … auf Ihre Kniescheibe ziele, Steve, kann es … durchaus passieren, daß ich Ihre … Eier treffe.“
Als hätte man ihn geschlagen, so rasch bückte sich der blonde Riese, griff sich die Schaufel und begann hastig zu graben. Carl und Ben sahen ruhig zu, wie auch die beiden anderen mit ihren Grabarbeiten begannen.
Nach einer halben Stunde hatte jeder der drei ein passables Loch gebuddelt.
„Wie tief sollen wir denn noch graben?“ fragte ein schwitzender Miguel, bereits bis zu den Hüften versunken.
„Das dürfte tief genug sein“, bekam er von Ben zur Antwort. „Nur, Miguel, die Form gefällt mir noch nicht. Das Loch muß irgendwie … länglich sein.“
Schon begannen alle drei mit der einseitigen Erweiterung ihres Loches. Bis Steve inne hielt. …
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