Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Das Schiff war fertiggestellt, die Inneneinrichtung entsprach hundertprozentig seinen Vorstellungen und Wünschen. Ben war eigens nach Auckland geflogen, um bei der Abnahme des Umbaus zugegen zu sein, auf diese Weise hätte er noch die eine oder andere Änderung vornehmen lassen können. Dies war nicht nötig, zufrieden kehrte Benjamin ins Emirat zurück.
   Vor seiner Neuseelandreise spielte er mit dem Gedanken, sein Engagement im Emirat sofort zu beenden, nach Auckland zu fliegen und gleich von dort aus mit dem Schiff die Heimreise nach London anzutreten. Dieser Weg war ihm jedoch zu zeitaufwendig. Von der Nordspitze Neuseelands bis zum Persischen Golf war das Motorschiff zu viele Tage unterwegs, eine Zeit, während der seine Dienste dem Casino fehlen würden; Cheikh Rahman vergütete es ihm großzügig.
   Aber nicht alles ließ sich vom Emirat aus regeln, und so mußte Benjamin für einige Tage nach London fliegen, wo er persönlich bei mehreren Behörden vorstellig wurde. Man stand seinen Plänen durchaus aufgeschlossen gegenüber, war bestrebt, ihn zu unterstützen, wo immer man konnte. Zuletzt verhandelte Ben über den Liegeplatz der Gambling Palace, wie er sein Schiff getauft hatte, und rang erbittert um eine Plazierung zwischen Tower Bridge und London Bridge, linkes Ufer, eine für seine Zwecke unbezahlbare Lage. Nach langen zähen Verhandlungen hielt er die Zusage in Händen.

    Zurück im Emirat, erhielt Ben unerwarteten Besuch von Zakia. Sie sah aus wie Aphrodite, bezaubernd, wie immer, wenn sie in seiner Suite auftauchte. Auch an jenem Abend hatte sie Champagner dabei, und sie feierten wie in alten Tagen. Zakia dankte Ben für dessen Einsatz, ihren Leibwächter betreffend. Die Angelegenheit war diskret behandelt, der Mann entlassen worden. Cheikh Rahmans Worte hatten einmal mehr Gewicht bewiesen.
Aber auch in anderer Hinsicht hatte sich einiges geändert, wie sie freimütig bekannte. Hossein hatte sein Studium beendet, war zurückgekehrt und nicht sehr erfreut gewesen, von ihren Eskapaden hören zu müssen. Aber er hatte ihr verziehen und widmete sich den inzwischen ziemlich maroden Ölfeldern seines Vaters. Das schwarze Gold sprudelte nicht mehr so ergiebig wie erwartet, bis auf eine waren alle anderen Quellen erschöpft. Nun war der Geologe Hossein gefragt, nun galt es, neue Ressourcen zu finden. Mit einemmal waren sie geschwunden, die Dollarmillionen, ihre Quellen versiegt wie die Gewässer eines Wadis auf dem Höhepunkt der Trockenheit. …
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