Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… “
Ben stand neben ihr, konnte aber seine Zurückhaltung noch immer nicht ganz ablegen. Nicht, bevor sie über ein paar wichtige Themen gesprochen hatten.
„Wie geht es dir, Benjamin?“
Die Frage war ehrlich gemeint, Patricia bemüht, das Eis zu brechen, das sich zwischen beiden aufgetürmt hatte; seit ihrem Abschiedsabend bei ihr zu Hause hatten sie sich weder gesehen noch gesprochen. Und so erzählte Ben von seiner aufregenden Tätigkeit, von den Menschen, denen er hier begegnete, von seinen Tauchabenteuern. Patricia saß auf der bequemen Couch und hörte fasziniert zu. Im Laufe seiner Erzählung ging er zu seiner Bar, mixte zwei kühle Getränke und stellte sie auf den Tisch. Patricia nippte an ihrem Glas und meinte etwas melancholisch:
„Es ist 18 Monate her, seit wir zusammen waren, das ist eine lange Zeit …“
Hierin stimmte Benjamin ihr zu. Das Bild ihrer Villa in London jedoch verblaßte schnell, denn er mußte ihr eine entscheidende Frage stellen. Den Blick aus dem Balkonfenster auf den Park gerichtet, fragte er mit ruhiger Stimme:
„Warum hast du mir verschwiegen, daß du Mitglied des Syndikats bist?“
Dieser Vorwurf traf sie völlig unvorbereitet. Was wußte Ben? Wieviel wußte er? Und was noch wichtiger war: Woher hatte er seine Informationen?
Als er sich ihr zuwandte, versuchte Patricia, ihm genauso gelassen ins Gesicht zu blicken, sie hatte sich entschlossen, hier und jetzt einige Mißverständnisse aufzuklären. Es blieb ihr keine andere Wahl, wollte sie Benjamin nicht für immer verlieren. Diesen begnadeten Croupier, der mit seinen einzigartigen Fähigkeiten Millionen verdienen konnte - allein bei diesem Gedanken wurde ihr jedesmal ganz schwindelig. Diesen überaus zurückhaltenden Menschen, der durch ihre eigene Unentschlossenheit so viel gelitten, beinahe sein Leben eingebüßt hätte. Und das alles nur, weil sie finanzielle Interessen über ihre Freundschaft zu ihm gestellt hatte.
„Benjamin“, begann sie vorsichtig, „du mußt wissen: Das Syndikat existiert nicht mehr. Du sollst auch wissen, daß ich niemals Mitglied dieser Organisation war; ich bin lediglich die Tochter des ehemaligen Chefs. Und selbst das habe ich erst erfahren, kurz nachdem wir uns kennengelernt haben. Als du mich an jenem Morgen gefragt hast, was ich vom Syndikat weiß, habe ich dir allerdings nicht die ganze Wahrheit gesagt. Zu diesem Zeitpunkt war mir durch meinen Vater schon hinreichend bekannt, welche Ziele das Syndikat verfolgte, ebenso, daß in dem Casino, in welchem du gearbeitet hast, ein Mann auf deren schwarzer Liste stand. …
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