Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Die fremde Hand, der Arm, die ganze Gestalt war bereits im dunklen Zimmer, zog den Schlüssel ab und schloß leise die Tür. Ben stand am Türrahmen, der den Wohnraum vom Schlafzimmer trennte und griff nach jener Lampe, die auf einem dreibeinigen Beistelltischchen stand und einen schweren Messingfuß besaß. Die Länge des Kabels dürfte ausreichen, um einen kräftigen Schlag auszuführen.
Ben fürchtete sich nicht, er war eiskalt. Nicht die Spur einer Aufregung machte sich bei ihm bemerkbar, und er schätzte sich glücklich, sich diese hilfreiche Eigenart bewahrt zu haben. Seine Augen verfolgten im düsteren Halbdunkel des Zimmers jede der Bewegungen des Eindringlings, der sich nun deutlich vor dem etwas helleren Umriß der Balkonfenster abhob. Er trug einen langen, hellen Mantel, die typische Kleidung der Araber, schien aber unbewaffnet zu sein. Was wollte dieser Mann hier? Mit der freien Hand suchte Ben den Lichtschalter und betätigte ihn.
Die plötzliche Helligkeit im Raum blendete beide, Eindringling und Hausherren. Aber nur kurz war die Schrecksekunde, beide starrten sich an, und Ben stellte die Lampe wieder an ihren Ort zurück. Vor ihm stand die junge Frau aus dem Casino mit dem langen weißen Kleid, im Arm eine Flasche Champagner - und lächelte ihn an.
Bens Gesicht strahlte mit der Beleuchtung um die Wette; mit diesem Besuch hatte er nicht gerechnet. Umso größer war seine Begeisterung. Er trat auf die Dame zu, erwiderte ihr freundliches Lächeln und registrierte ihr teures Parfum.
„Wie ein Dieb in der Nacht …“, begann er auf arabisch einen englischen Literaten zu zitieren. „Allerdings ein liebenswerter Dieb, und, wie mir scheint, einer, der etwas bringt, anstatt etwas mitzunehmen.“
Der Blick der jungen Frau glitt über Bens Bademantel bis hinunter zu seinen nackten Füßen und sie lachte, schaute sich um, erblickte die Bar und lief schnurstracks hinüber, um zwei Gläser zu holen.
„Ich bin der Ansicht“, begann die Dame, gleichfalls in der Landessprache, „man sollte Champagner nicht alleine trinken, Malick el Hath.“
Damit stellte sie zwei Sektgläser auf die Anrichte der Bar und versuchte, die Flasche zu öffnen. Ben gesellte sich hinzu, um ihr diese Arbeit abzunehmen. Er schenkte ein, reichte ihr ein Glas, nahm die Flasche und geleitete seinen Gast hinüber zur Sitzecke.
„Woher kennen Sie meinen Namen?“ wollte er wissen.
„Der Name Malick el Hath ist im Emirat in aller Munde. Jeder kennt ihn. Man spricht von nichts anderem“, entgegnete sie voller Bewunderung. …
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