Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Beide nippten am wohltemperierten prickelnden Getränk, und Ben konnte die Frau endlich eindringlich mustern. Ihre zarte Haut mit der dunklen Tönung, ihre tiefbraunen Augen und diese langen, geschwungenen Wimpern, die schwarzen Haare, die über ihren Rücken bis hinab zur Taille reichten. Sie gefiel Ben außerordentlich, und wie ein Schleier hob es sich vor seinen Augen, als er daran erinnert wurde, seit seiner Ankunft hier im Emirat keine Frau im Arm gehalten zu haben. Starkes Verlangen machte sich bemerkbar, bestimmte seine Gedanken. Er wollte diese Frau haben!
Eine befreundete Hotelangestellte hatte ihr den Universalschlüssel überlassen und ihr verraten, in welcher Suite Ben wohnte, bekannte sie freimütig. Dabei gestand sie ihm, daß sie ihn unwiderstehlich fand. Eine solche Offenheit von seiten einer Frau, einer Orientalin obendrein, war ungewöhnlich. Vieles war an jenem Abend ungewöhnlich. Auch die Uhr am Handgelenk seines Gastes. Ein Schweizer Modell, mit kleinen Diamanten besetzt, sündhaft teuer.
Sie saßen dicht beieinander, plauderten, tranken den Schaumwein, und Ben registrierte, wie respektvoll sie mit ihm sprach. Ähnlich wie im Englischen, so kennt auch der arabische Sprachraum keinen Unterschied zwischen einem Du und einem Sie. Lediglich an der Satzstellung und der Wortwahl ist zu erkennen, wie groß die Achtung der beiden Gesprächspartner vor einander ist. Und die junge Dame drückte sich sehr gewählt aus. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, die unglaublichen Fähigkeiten des Malick el Hath zu preisen.
Sie nannte sich Zakia, war 26 Jahre alt und hatte in Cambridge Anglistik und Geschichte studiert, sprach also ebensogut englisch. Ab und an wechselten beide in Bens Muttersprache, aber nicht für lange. Arabisch ist wesentlich blumenreicher, und Ben geizte nicht mit Komplimenten. Er war selbst überrascht von dem unerwarteten Wortschatz, der über seine Lippen kam. Im Laufe des Gespräches erfuhr Ben, daß sie sehr wohl aus dem Emirat stammte. Sie war die Tochter eines wohlhabenden Beduinenscheichs, ausgestattet mit erheblich mehr Privilegien als ihre Landsfrauen. Dafür wurde sie meist von einem äußerst anhänglichen Leibwächter begleitet. Ihm war sie heute auf eine clevere Weise entwischt.
„Sie wohnen hübsch hier, Malick el Hath“, bemerkte sie ehrlich, nachdem sie aufgestanden war und die Suite, insbesondere das luxuriöse Schlafgemach, in Augenschein genommen hatte.
„Nennen Sie mich Ben, bitte!“
Sie nickte zufrieden, und Ben fühlte die feurige Erotik, ausgehend von ihren nackten Armen, über den schlanken Hals bis hin zu den vollen Lippen. …
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