Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Aber diesem Mann dort am Tisch hätte er zum einen den Erfolg nicht gegönnt, zum anderen war er dabei, heute im Emirat sein Gesellenstück zu machen. Dieser völlig mißglückte Wurf soeben gehörte zu den Ausrutschern, die immer einmal passieren konnten; es war noch einmal gut gegangen.
Während Ben sich mit dem Abschluß des letzten Spieles befaßte, hob der Mann aus Rußland seinen Arm, der jordanische Geschäftsführer nahte, und der Russe bat um die Erhöhung des Limits, der Jordanier weigerte sich zunächst, und auch Ben vermittelte den Eindruck, sich der Weigerung anschließen zu wollen. Der Russe jedoch bestand darauf, denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits 2 750 000 Dollar als Einsatz zu verbuchen, ein wahres Vabanquespiel. Er wollte Geld gewinnen, viel Geld, er brauchte die Erhöhung auf 200 000!
Khalil erklärte sich schließlich bereit, ihm noch eine letzte Chance einzuräumen und das Limit auf 200 000 heraufzusetzen, der dicke Hasardeur legte in Windeseile insgesamt 1 Million auf seine fünf Zahlen, der Tisch gehörte ihm längst alleine. Niemand sonst machte das Spiel, alle übrigen Besucher hatte er zu Statisten degradiert.
„Halt!“ rief der Russe plötzlich laut, Ben hielt sofort inne.
Mit beiden Händen griff der Mann auf den Tisch und legte seine Einsätze auf völlig andere Zahlen. Für dieses eine Spiel hatte er sich so entschieden und die 0, 5, 10, 15, 20 ausgewählt. Eine fatale Entscheidung, welche die Wahrscheinlichkeit, auf die er bisher so hoffnungsfroh gebaut hatte, völlig über den Haufen warf. Bei seinen  bisherigen Versuchen hatte die Kugel keine einzige der von ihm gesetzten 5 Zahlen getroffen.
Das Spiel begann, beinahe teilnahmslos warf Ben die 17, strich die Jetons des Verlierers ein und forderte erneut auf, das Spiel zu machen, seine Nervosität war auf wunderbare Weise wie weggeblasen. Gelassen und völlig ruhig, beinahe kalt blickte er in die Runde, versuchte, gleichgültig auszusehen, was ihm unschwer gelang.
Der Russe jedoch gab nicht auf. Er hatte sich entschieden, den Einsatz nochmals zu erhöhen, war bereits dabei, Khalil zu beschwatzen. Einen seiner Begleiter hatte er zuvor mit der schwarzen Tasche weggeschickt. Er sprach in der Tat einige Worte arabisch und Ben glaubte die Phrase letzte Chance oder etwas Vergleichbares verstanden zu haben, beinahe unmerklich schickte er ein Kopfnicken zu Khalil hinüber, aber der wollte diese Entscheidung nicht alleine tragen.
Der Spielbetrieb am Großen Tisch wurde kurz unterbrochen, Khalil telefonierte mit dem Scheich, erklärte ihm die Lage, vergaß auch nicht, Bens aufmunterndes Kopfnicken zu erwähnen, und Cheikh Rahman gab grünes Licht. …
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