Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Das Limit lag bei 100 000 Dollar für Plein, das heißt, für die volle, für die alleinige Zahl. Somit konnte ein Glücklicher bei einem einzigen Spiel phantastische 3,5 Millionen Dollar gewinnen. Nach Rücksprache mit dem Casinovorsteher konnte der Einsatz sogar noch erhöht werden.
Dies bedeutete eine große Verantwortung für Benjamin. Immerhin hatte er mehr als drei Monate nicht am Rad gearbeitet und dies bei seinem Treffen mit dem Scheich auch zu bedenken gegeben. Er bat darum, ihn zu Beginn erst einmal an einem der Tische mit niederem Limit einzusetzen. Emir Cheikh Rahman lehnte dieses gutgemeinte und höchst verantwortungsvolle Angebot gönnerhaft ab, er vertraute allein auf Sadde und dessen Urteilsvermögen. Großzügig räumte er Benjamin sogar eine vierwöchige Gewöhnungszeit ein.
   Eines bemerkte Benjamin sogleich: Hier in diesem Wüstencasino wurde um Geld gespielt, um richtiges Geld, um viel Geld. Wie von Sadde angekündigt, erschienen hier vornehmlich Russen, Asiaten, und er verstand zuweilen kein Wort von dem, was dabei am Großen Tisch gesprochen wurde.
Daß man hier in der Tat um phantastische Summen spielte, bekam Ben an jenem dritten Abend zu spüren. Seine Fähigkeit, die Kugel punktgenau zu werfen, hatte während der langen Pause erstaunlicherweise kaum an Qualität eingebüßt. Was ein wenig gelitten hatte, war die Sicherheit, die sich, ausgehend vom Kopf, übertrug bis in die Fingerspitzen der Wurfhand. Es dauerte nur wenige Stunden, bis Benjamin wieder imstande war, sich seiner gewünschten Zahl bis auf ein Feld zu nähern - dies jedoch reichte an jenem Abend nicht.
Wieder einmal, wie schon so oft in dieser Nacht, wollte ein Spieler einen 100 000 Dollar Einsatz auf ein einzelnes Feld plazieren. Es war ein Russe, Ende Dreißig, besaß hellblonde Haare, und sein Schnurrbart war erheblich länger als der von Sadde. Außerdem nannte er eine beachtliche Leibesfülle sein eigen, aber etwas unterschied ihn von den meisten anderen Besuchern: Er besaß offenbar Geld wie Dreck. Eine schwarze Tasche lag auf seinem Schoß, die er nach Beginn des Spiels seiner Begleiterin zur Rechten übergab.
Solche Menschen kannte Ben zur Genüge. Sie hatten das Geld, das sie mit vollen Händen ausgaben, nicht selbst verdient; kein vernünftiger Mensch täte derartiges. Woher das Geld stammte, ließ sich nur erahnen. Schwere Goldketten zierten alle freien Körperteile des Russen, Ringe und anderer Schmuck, bis zur Geschmacklosigkeit. Es gelang Ben nicht, auch nur die geringste Sympathie für diesen rotnasigen Mann zu empfinden, ebensowenig für dessen Begleiter. …
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