Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Noch hatte Ben die Luft nicht geatmet, nicht das Klima gespürt, nicht die Wohlgerüche Arabiens geschnuppert, da war er schon begeistert.
   Die Fahrt endete in der Tiefgarage eines an luxuriösen Ausstattungen nicht zu überbietenden Hotels, Benjamins Zuhause. Es war ein Wohnhotel, keine Bleibe für wenige Nächte; in diesem Haus lebten die Menschen für längere Zeit. Benjamin bezog eine Suite, bestehend aus sechs Zimmern, zwei Bädern und zwei Balkonen – Überfluß wohin man das Auge richtete. Sadde begleitete Ben in sein neues Domizil und ließ ihn in der Folge für einige Zeit alleine, damit er sich ein bißchen akklimatisieren konnte.
Der Croupier aus London trat auf jenen sonnenüberfluteten Balkon hinaus, der nach Süden wies, und spürte die trockene Wüstenluft auf seiner Haut, herrliches Wetter, es gefiel ihm ausgezeichnet. Deutlicher als von London hierher ins Emirat hätte der Klimakontrast kaum ausfallen können. Von seiner Warte aus überblickte er weite Teile des Stadtkerns, die sattgrünen Parkanlagen mit ihren überaus lebendigen Springbrunnen und Palmengärten. Wie eine überdimensionierte Oase ruhte diese Stadt am Rande der lebensfeindlichen arabischen Wüste, im Westen eingerahmt von Bergen, gelben Sanddünen und strahlend blauem Himmel, im Osten lag glänzend das Arabische Meer. So trocken wie heute würde die Luft hier nicht immer sein, dachte Ben, den Blick aufs Meer gerichtet; aber im Emirat dominierten feuchtigkeitsarme Luftmassen, die der Wüstenwind herüberwehte.
Das Zentrum der Metropole bildete eine mächtige Moschee, überragt von mehreren spitzen Minaretten. Obwohl das Emirat vom Erdöl lebte, schien es an diesem Ort überhaupt keine Industrie zu geben, keine Schornsteine, kein Rauch belastete die Atmosphäre; als schliefe dieser Ort einen leichten, aber keineswegs unantastbaren Schlaf.
   Am frühen Abend erschien Sadde, um Ben seinen künftigen Arbeitsplatz zu präsentieren, eine angenehme Spannung lag in der Luft. Er begrüßte ihn mit den Worten:
„Es versteht sich von selbst, Mr. Sinclair, daß Sie für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes im Emirat unser Gast sind.“
Unser Gast? Wie einflußreich war Sadde, fragte sich Ben. Dann ließ er seinem erstaunten Blick ein beinahe schon selbstverständliches Kopfnicken folgen.
   Sie hatten nicht weit zu fahren. Als sie dem Wagen entstiegen, standen sie vor einem prächtigen orientalischen Palast, der mit seinen verspielten Ornamenten, Bögen und Säulen aussah, wie aus beigem Zuckerguß gebacken, Ben war schlicht überwältigt. …
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