Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Der sich gebärdete wie ein Prolet, geschwätzig, überheblich, unangenehm. Dieser Mann, den Ben vor kurzem noch am Tor vor Patricias Anwesen in seinem schäbigen Anzug stehen sah, wie er seinen teuren Wagen inspizierte, der Mann, der aussah, als hätte er wochenlang kein Bad von innen gesehen, der von Beruf Richter im Staatsamt war, dessen unkontrollierte Leidenschaft dem Roulettespiel gehörte, der sich selbst schon fast um Haus und Hof gebracht, und dem er persönlich aus einer finanziellen Notlage herausgeholfen hatte, dieser Mensch war der Chef des Syndikats! Und als solcher der eigentliche Drahtzieher aller dieser Unfälle, von denen Lt. Robart berichtete, die während der letzten Jahre so vielen bedauernswerten Casinomitarbeitern widerfahren waren; nicht zuletzt Benjamin selbst. Es war unfaßbar.
   Aber ein zweites Mal erschien der Name Hawkins: Sir Anthony war der Vater von Patricia Hawkins, der Frau, die er liebgewonnen hatte, mit der er sein Leben verbringen wollte, mit der zusammen er Pläne geschmiedet hatte für eine gemeinsame Zukunft; Ben war bitter enttäuscht. Daß Patricia nichts wußte von dem Doppelleben, das ihr Vater führte, hielt er für ausgeschlossen. Und mit einemmal tauchten einige Situationen in seinem Gedächtnis auf, Situationen, in denen sich Patricia überaus merkwürdig verhalten hatte.
Da war zum einen ihre unerwartete Präsenz im Casino, damals, als sie ihn zu warnen versuchte. Woher wußte sie, daß Ben beobachtet wurde? Und auch hinterher sprach sie Warnungen aus. Woher hatte sie Kenntnis, daß er in Gefahr war, woher? Da war ihre unerklärliche Nervosität in Cardiff, als sie fortwährend jemanden zu suchen schien. Wen suchte sie dort? Aber da war zum anderen auch ihre verhaltene Reaktion auf seine Frage nach dem neuen Bild. Es war zweifelsohne ein teures Gemälde. Woher hatte sie das Geld, sie, die ihrem Vater nicht unter die Arme hatte greifen können? Fragen über Fragen tauchten auf, die nur sie ihm beantworten konnte.
Ben fürchtete, er habe jetzt nicht die Kraft, mit Patricia darüber zu sprechen, nicht jetzt. Er würde ihr wohl einen Brief zum Abschied schreiben, wenn überhaupt. Ihm blieb nur ein bedauerndes Kopfschütteln.
   In drei Tagen ging seine Maschine ins Emirat, und in der verbleibenden Zeit hatte er noch eine weitere wichtige Aufgabe zu erledigen, eine Aufgabe, die sich erst am heutigen Abend ergeben hatte. Den Abschied von London hatte er sich anders vorgestellt.
Was soll’s, sagte er sich, das Leben geht weiter, so oder so. …
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