Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… “
„Sie fragen mich, warum ich das tue, Mr. Smith, ausgerechnet Sie. Meinen Sie nicht, die Frage wäre vielmehr an Sie zu richten: Warum tun Sie das?“
Hargreaves schnaufte hörbar, er war sich im klaren, daß es für ihn hier nichts mehr zu gewinnen gab.
Ein Paar Scheinwerfer erleuchteten die Brücke und näherten sich rasch, Ben stützte sich mit ausgebreiteten Armen vor dem Liegenden auf das Brückengeländer. Der Wagen war ebenso schnell wieder verschwunden, die gleiche gespenstische Ruhe kehrte zurück.
„Steckt vielleicht Geld dahinter, wenn Sie als Mr. Smith für das Syndikat unterwegs sind?“ fragte Ben unnachgiebig.
„Ja … auch“, räumte der Mann ein. Er ahnte sehr wohl, daß er seinem Entführer jetzt nicht mit ethischen Grundsätzen kommen durfte, wollte er sich auch nur den Funken einer Chance bewahren.
„So, Geld ist also auch im Spiel“, formulierte Ben die Worte bedächtig, „und von wem erhalten Sie ihren Judaslohn nach getaner Arbeit?“
Dies war die Kernfrage der ganzen Aktion. Um an den Hintermann der Organisation heranzukommen, hatte Ben dies hier geplant und durchgeführt. Nur deswegen.
Hargreaves schwieg beharrlich.
„Sie können es nicht sagen, Mr. Smith?“
Mit diesem Satz faßte Ben den Mann grob an der Schulter und stieß ihn ein Stück nach vorn.
„Warten Sie!“ schrie Hargreaves in panischer Angst. „Um Gottes Willen, warten Sie! Sie wollen den Namen? Wenn ich Ihnen den Namen gebe, was werden Sie tun?“
„Was würden Sie an meiner Stelle tun, Mr. Smith?“
Zugegeben, eine gemeine Frage, die Ben da an sein Opfer richtete, die Gretchenfrage eines Satans an den anderen. Der Mann schwieg eine Zeitlang, mußte sich aber zugestehen, er hatte keine andere Wahl, als seinen Auftragsgeber zu nennen, wollte er am Leben bleiben.
„Ich kann Ihnen alle Namen der Leute geben, die für die Organisation arbeiten. Alle!“
Damit begann er, die Namen der Leute aufzuzählen, die im Syndikat mitwirkten, deren Adressen und Berufe. Ben schrieb sie auf, es waren elf. Aber ihn interessierte vor allem ein einziger Name, der des Chefs, und dabei blieb er. Wieder schob er den Gefesselten zum Abgrund hin.
„Warten Sie doch!“ schnaufte Hargreaves. „Sein Name ist ...“, noch einmal zögerte er bewegt, versuchte, Bens Gesicht zu erkennen, ohne Erfolg.
Ben verstärkte den Druck, schon ragte der halbe Oberkörper des Mannes über die Brüstung.
„Er wohnt in ... Cambridge, in der Alberta Road 77, sein Name ist ... Hawkins! Anthony Hawkins! …
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