Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Was er dieser Person in der Vergangenheit angetan hatte, wußte er natürlich nicht. Zu oft war er für das Syndikat tätig gewesen. Er hatte schlechte Karten, verdammt schlechte. Vielleicht konnte er mit dem Manne verhandeln, versuchen wollte er es auf jeden Fall.
„Was … haben Sie mit mir vor?“
Diese Frage war naiv. Sie brachte seine ganze Hilflosigkeit und Verzweiflung zum Ausdruck, zeigte aber auch, er wollte Zeit gewinnen, Zeit, die er dringend brauchte für seine Verhandlungen. Er war nur gefesselt, nicht festgebunden. Dies war auch völlig überflüssig, denn ein kleiner Stoß hätte genügt, ihn hinab in den schwarzen Schlund zu befördern.
„Was, Mr. Hargreaves, könnte ich mit Ihnen vorhaben?“ fragte Ben interessiert.
„Hören Sie“, kam es keuchend aus dem Munde des Gefesselten, „ich mache Ihnen einen Vorschlag. Wenn Sie Geld wollen, ich kann Ihnen einiges geben. Wieviel wollen Sie, sagen Sie es, Sir!“
Alles, was er sich in den Jahren an Illegalem zusammengespart hatte, wollte er nun verschenken? Ben war überrascht, den Mann so schnell kleinbeigeben zu sehen, sich quasi zu ergeben, schamlos um sein bißchen Leben feilschend.
„Wer sagt Ihnen, daß ich Geld von Ihnen will, Mr. Hargreaves? Geld habe ich selbst mehr als genug.“
Mit diesen Worten packte Ben den Liegenden an der Schulter und drückte ihn ein wenig in Richtung Abgrund. Eine heftige Gegenwehr war die Folge, der Mann bäumte sich auf wie ein scheuendes Pferd.
„Was glauben Sie wohl, wie hoch sie ist? Diese Brücke. Zwanzig Meter, oder eher dreißig? Oder mehr? Fünfzig?“ fragte Ben unschuldig. Sein Opfer schwieg geschockt.
Bens linke Hand suchte in Hargreaves Taschen, und die kleine Flasche After-shave kam zum Vorschein. Er schnupperte kurz daran, hielt sie über die Brüstung und sagte, mit einer provokativen Betonung des Pseudonyms dieses Mannes:
„Lauschen Sie einmal, Mr. Smith!“
Damit ließ er die Flasche fallen. Nach unendlich langer Zeit hörte man den Aufschlag, sie mußte auf einen Stein am Ufer geprallt sein, der sie in tausend Stücke zerbersten ließ. Unwillig schob Hargreaves seinen Oberkörper nach hinten, er wollte weg von diesem Abgrund. Weit weg.
„Was glauben Sie wohl …“, Ben legte eine kurze Pause ein, „…wie lange Sie fallen werden?“
Nun begann der Mann, sich zu winden wie ein Wurm. Trotz der Kälte hier oben auf der Steinbrücke schwitzte er, sah sein Leben beendet, gab sich nur noch wenige Sekunden.
„Warum … tun Sie das, Sir? …
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