Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Deshalb waren seine Füße auch so taub.
Richter Hawkins versuchte, sie aus dem kalten Lehm heraus zu ziehen, hatte aber keinen Erfolg. Nicht einen Millimeter gab die graue Masse nach, die beide Füße umschloß. Und da traf es ihn wie glühender Stahl:
Zement! Es ist Zement, worin meine Füße stecken! sagte er sich.
Der Geruch von Staub drang ihm nun umso deutlicher in die Nase - genau so roch es auf einer Baustelle.
Nachdem Benjamin dem Mann genügend Zeit gelassen hatte, zu sich zu finden, begann er mit der Unterhaltung. Auch sie erfolgte im Flüsterton.
„Nun, Mister Hawkins, Sir“, begann Ben vorsichtig, „wie gefällt ihnen Ihre neue Position? Es ist zwar kein bequemer Richterstuhl, worauf Sie sitzen, aber es ist ein Stuhl. Und ich befürchte sogar, es ist der letzte Stuhl, auf dem Sie jemals Platz genommen haben.“
„Wer sind Sie, was ... was wollen Sie?“
Relativ beherrscht kam die Frage über seine Lippen, er war sich seiner Lage durchaus bewußt.
   Es war für Ben wirklich keine leichte Aufgabe gewesen, diesen schwergewichtigen Mann - ohne fremde Hilfe und ohne gesehen zu werden - auf dem Stuhl festzubinden, in den LKW zu bringen und an diesen Ort zu schaffen. Sein ohnmächtiger Körper schien noch um einiges schwerer, und Ben benötigte seine ganze Kraft, um das zu bewerkstelligen. Gleich nach der Chloroform - Attacke hatte Ben den Rollstuhl geholt, den Richter darauf gesetzt und auf die Ladefläche geschoben. Ohne Verzögerung war er die wenigen Kilometer von Cambridge zurück nach Grantchester gefahren. Was danach folgte, war einfach. Die Wanne auf die Fußablage des Rollstuhls zu bringen und die Füße in den feuchten Zement zu stecken, war ein Kinderspiel. Im Anschluß brauchte er nur noch zu warten, bis der Zement einigermaßen fest wurde; auch das ging unerwartet rasch vonstatten.
   Jetzt, an diesem Ort, war es Ben vergönnt, Vergeltung zu üben an dem Mann, der verantwortlich war für zahllose gelungene Einschüchterungsversuche, für die unzähligen Verstümmelungen an Bens Kolleginnen und Kollegen, für die vielen Morde und nicht zuletzt für das, was man ihm selbst angetan hatte. Heute war er selber Richter. Heute hatte er es in der Hand, ein für allemal Schluß zu machen mit diesem Syndikat, indem er dessen Oberhaupt beseitigte. Indem er dieser geldgierigen Hydra den wichtigsten, den entscheidenden Kopf abschlug. Nach dieser Nacht würde das Syndikat aufgehört haben zu existieren, davon war Ben überzeugt. …
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