„An den Wochenenden ist hier kein freier Platz mehr zu finden, Mr. Sinclair, weil hier stündlich Hunderte von Besuchern eintreffen, die meisten aus Rußland und Asien, auch aus Europa kommen sie. Sie werden es erleben.“
Sadde brachte Ben problemlos durch den Zoll, die Beamten verbeugten sich freundlich grüßend, beide wurden wie Diplomaten sofort zum Ausgang hin weitergeleitet, wo bereits eine dunkle Limousine mit schwarzen Scheiben wartete. Der Fahrer trug jene typische orientalische Kopfbedeckung, wie man sie von Beduinen kannte. Benjamin konnte sich, als er im kühlen Innern des Wagens Platz nahm, des Eindrucks nicht erwehren, daß Sadde eine Berühmtheit sein mußte, und er kam sich wie ein ungeheuer wichtiger Staatsgast vor; sogar um sein Gepäck hatten sich andere gekümmert. Sein Begleiter setzte sich neben ihn, der Wagen fuhr los.
Bald lag das Flughafengelände hinter ihnen, in einiger Entfernung konnte Benjamin die Skyline einer Stadt ausmachen. Wie eine Fata Morgana mutete sie an, die über dem Wüstenboden zu schweben schien. Der Wagen fuhr sehr schnell auf der einzigen asphaltierten Straße weit und breit, und ebenso schnell kam die Stadt näher.
Die Häuser waren nicht so hoch wie jene in Las Vegas, hier im Emirat baute man mehr in die Breite. Ben sah gigantische Hotelanlagen, wie er sie prächtiger nirgendwo auf der Welt gesehen hatte. Die ganze Stadt war übersät mit Hotels. Dazwischen aber konnte man kleinere morgenländische Bauwerke erkennen, wie aus Tausend und einer Nacht, mit leuchtend weißen Fassaden, farbigen Dächern, gewaltigen Treppen und Toren, es war in der Tat wie im Märchen.
Die Menschen auf den Straßen jedoch - meist westlich angezogene Männer, mehr oder weniger arabisch gekleidete Frauen ohne Schleier - wirkten nicht so märchenhaft, sie reihten sich ein, rundeten das reale, das greifbare Bild dieser modernen Stadt ab. …
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