Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Für die 10 000 Dollar des Russen konnte er sich nicht einmal bedanken. Er drückte die Ablösetaste, zog sich nach dem übernächsten Spiel zurück; er mußte das soeben Erlebte erst einmal verdauen.
   Es war das erste Mal überhaupt, daß Benjamin einen solchen Betrag verloren hatte. Niemand war in seiner Nähe, mit dem er darüber hätte sprechen können. Er bat Khalil, den jordanischen Geschäftsführer, um seine Beurlaubung; der willigte ein, nachdem Ben ihm seine Gründe dargelegt hatte. Diese 3,5 Millionen taten verdammt weh, nagten an seinem Stolz, daran hatte er einige Zeit zu kauen.
   Dies nahm er zum Anlaß, am nächsten Tag bereits in den frühen Morgenstunden im noch geschlossenen Casino zu erscheinen, sich ans verwaiste Rad zu stellen und zu werfen. Ben hatte sich zwar einige Tage frei genommen – die Croupiers hier arbeiteten ohnehin selten an zwei Tagen hintereinander – aber Ben warf die Kugel dennoch ohne Unterlaß bis kurz vor Öffnung der Tore, dann verließ er die Spielbank. Genauso verfuhr er am nächsten Tag und an den darauffolgenden.
   Als der Londoner Croupier Benjamin Sinclair am Mittag des sechsten Tages den Tisch verließ, da war es zurückgekehrt: Dieses unglaublich sichere Gefühl, die weiße Kugel wie an einer Leine geführt auf die vorausbestimmte Zahl zu werfen. Beinahe schien es ihm, als hätte die lange Pause gar nicht existiert, als wäre seine Quote noch besser geworden als vor seiner Verletzung. Und mit diesem höchst beruhigenden Gefühl in der Brust kehrte auch sein Selbstbewußtsein zu ihm zurück, das ihm volle sechs Tage lang, eigentlich seit seinem Beginn, abhanden gekommen war. Wie er sich auf den folgenden Abend freute.
   Benjamin hatte sein ,kostspieliges Mißgeschick’ mit Sadde erörtert, war bei ihm auf Verständnis gestoßen, und selbst dessen Onkel Cheikh Rahman, dem dieses Ereignis nicht verborgen geblieben war – er hatte es aus der Tagespresse erfahren – ließ ihm persönlich tröstende Worte zukommen.
Sadde ging sogar noch einen Schritt weiter. Anhand der Statistik hatte er nachrechnen lassen, daß Ben dem Casino, trotz dieses Fehlwurfes, an jenem Abend immer noch die Summe von 300 000 Dollar eingespart hatte, verglichen mit der vorherigen Saison. Ben wollte es gar nicht glauben. Er hatte in Tareb Sadde einen Freund gefunden.
   Der Abend seines nächsten Einsatzes näherte sich mit Riesenschritten, Ben brannte darauf, sein wiedererlangtes Können unter Beweis zu stellen. …
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