Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…    Benjamin wartete, hielt die Kugel bereits in der ‚unsteten‘ Hand, während einer seiner Kollegen am Tisch auf Wunsch einer beleibten Dame deren Einsätze noch auf die Zahlen ihrer Wahl legte. Endlich war alles bereit. Ben stellte seine Nervosität derart glaubhaft zur Schau, daß Khalil, der Jordanier, zuweilen selbst in Zweifel geriet, was seine fragenden Blicke verrieten. Unvermittelt schickte Ben die Kugel auf ihre vorbestimmte Bahn.
„Rien ne va plus!“ kam aus seinem Mund, Stille kehrte ein.
   Der Russe spielte an jenem Tag ein System. Denn er hatte alle seine 5 Zahlen - 3, 6, 9, 12, 15 - im unteren Bereich, also unter 18 gewählt. Seine Überlegung war folgende: Je länger das Spiel dauerte, je öfter die Kugel geworfen wurde, umso größer war die Chance für einen Treffer seiner Zahlen. Daher begann er das Spiel, indem er die fünf Felder jeweils mit 10 000 Dollar Jetons bestückte, legte nach verlorenem Spiel 20 000 auf, danach 30 000 usw., bis er schließlich irgendwann auf die Siegerstraße geraten mußte, wie er hoffte – oder das Limit erreichte, was in diesem Fall sehr unangenehm sein konnte. Aber sollte er tatsächlich einmal bis zur 100 000 Dollar Marke gehen müssen, hätte er bereits zehnmal seine fünf Zahlen gespielt, und die Wahrscheinlichkeit, daß sich eine der 37 möglichen Zahlen auf der Scheibe, inklusive der Null, darunter befand, war entsprechend hoch; der Einsatz allerdings auch ...
Sehr leise und sanft, beinahe unauffällig, bettete sich die Kugel in ihre Mulde, direkt neben der Drei.
„26, Noir, Pair, Passe“,  war von Ben zu vernehmen, was bei dem Koreaner große Freude auslöste. Gänzlich unasiatisch hüpfte er auf seinem Stuhl auf und ab. Er hatte schwarz belegt, Noir.
Nicht so der Russe. Mit stoischer Ruhe wartete er ab, bis seine Felder wieder frei waren, erhöhte auf jeweils 20 000 und wartete lächelnd ab, was das ‚Nervenbündel’ am Rad als nächstes zuwege bringen würde. Benjamins Hand, die beim Setzen, beim Einsammeln der verlorenen Chips und beim Auszahlen der Gewinne deutlich Zeichen von Unruhe erkennen ließ, wurde auf eine wunderbare und ganz unerklärliche Weise völlig ruhig, wenn es galt, die Kugel zu werfen; was offenbar keinem der Anwesenden auffiel.
Wieder machte sich die weiße Schicksalskugel auf den Weg, setzte sich butterweich auf die Vier, die unbesetzt war. Erneut sammelte Ben mit fahrigen Händen die Chips der Verlierer ein, assistiert von zwei Kollegen, die die wenigen bescheidenen Gewinne derer auszahlten, die auf, Noir, auf Manque, auf Pair oder auf das erste Dutzend gesetzt hatten, und sogleich bat Ben zum nächsten Durchgang. …
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