Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Der Scheich war groß und schlank von Statur, hatte sein Haar mit einem weißen Tuch verhüllt, sein langer grauer Bart reichte ihm hinab bis zur Brust.
Unser Gast hatte Sadde gesagt. ‚Deshalb‘, dachte Ben. Er war der Neffe des Scheichs. Und wieder überkam Benjamin dieses beinahe schon peinliche Empfinden der Wichtigkeit seiner eigenen Person. Es dürfte nicht viele Menschen geben, denen Cheikh Rahman persönlich entgegentrat. Im allgemeinen war es Aufgabe der Besucher, sich zu ihm zu bemühen ...
Man setzte sich zusammen und trank Tee, ein Getränk, das im Orient an allen Orten zu haben ist. Dazu aß man leichte Salate, Fisch, Fleisch, gebackenes Gemüse, köstliche Soßen, Früchte, Süßigkeiten - alles im Überfluß.
   Nach dem Dinner sprach sein Gastgeber über die Details, betonte immer wieder sehr ernst, daß „diese Gespräche offiziell nie stattgefunden haben dürfen“. Ben verstand selbstredend. Was in diesen Räumen zur Sprache kam, besaß keine Berechtigung nach draußen getragen zu werden. Zu absurd war die Thematik. Aber ebenso absurd war die Höhe des Ben in Aussicht gestellten Honorars!
Er hatte mit seiner Rechnung durchaus richtig gelegen. Ben sollte mit seiner begnadeten Hand Sorge tragen, daß die jährliche Ausschüttung von 2 Milliarden US-Dollar in jenem Casino - die zum großen Teil von einem einzigen Tisch ausging, einem besonderen Tisch mit extrem hohem Limit, seinem Tisch – deutlich reduziert wurde, und er sollte dafür 20 % der eingesparten Summe erhalten. 20 %! Pro Jahr! Auch darüber einigten sich die Männer mündlich, kein Schriftstück war zu sehen, keine Unterschrift wurde getätigt; mit einem Handschlag wurde es besiegelt; wie beim Kamelhandel. Und wie beim Kamelkauf auch mußte nicht jeder mündliche Vertrag ein schlechter sein.
   Zu Beginn fand die Unterredung auf arabisch statt, und obwohl Ben die Landessprache schon ein wenig sprechen konnte, übersetzte Sadde alle wichtigen Punkte. Ben erkannte sofort die große Diskrepanz zwischen dem Sprechen und Verstehen einer fremden Sprache, die man im Lande selbst gelernt hat, und seinem Kassetten-Arabisch; dennoch war er guter Dinge. Darüber hinaus war der Scheich des Englischen durchaus mächtig, und die drei beendeten die Unterhaltung in Bens Muttersprache.

***

   Schon Benjamins dritter Arbeitstag verlief alles andere als programmgemäß. Gekleidet in einen blütenweißen Smoking stand er ab sieben Uhr abends im schönsten Spielcasino der Welt - am ‚teuersten’ Tisch der Welt - am Rouletterad. …
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