Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
Er trat einen Schritt näher an sein Opfer heran und zischte diabolisch:
„Wer ich bin, spielt keine Rolle mehr für Sie, Sir Anthony. Was ich von Ihnen will, möchten Sie wissen? Können Sie sich das nicht denken?“
Der Richter machte eine heftige Bewegung, versuchte sich aufzubäumen, aber die Fesseln hielten ihn gnadenlos im Stuhl fest, ebenso wie der harte Zement seine Füße umklammerte. Und wieder schaute er hinunter zu der Wanne, er kannte diese Methode sehr genau. Vor einigen Jahren hatte er Mitglieder einer Motorradbande zu langen Freiheitsstrafen verurteilt, weil sie einen aus ihrer Gruppe auf eben diese barbarische Weise ins Jenseits befördert hatten. Offensichtlich wollten sie sich nun dafür an ihm rächen.
„Hören Sie“, startete Hawkins einen neuen Versuch, „was ich getan habe, mußte ich tun. Dazu war ich verpflichtet! Das ist mein Beruf. Dafür werde ich bezahlt. Jeder Richter hätte das gleiche getan. Es gibt Gesetze in unserem Land!“
„Das ist ihr Beruf, Mr. Hawkins, das sehe ich ein, sie haben ja so recht“, kam es überzeugend aus Bens Mund, der noch immer sehr leise sprach. „Dafür werden Sie vom Staat bezahlt. Und Gesetze“, flüsterte er weiter, „ja, auch das stimmt, Sir Anthony, es gibt Gesetze. Aber gibt es auch Gesetze, die vor Ihresgleichen schützen?“
„Ich weiß nicht, wovon … Sie sprechen, Sir!“
Es klang qualvoll, wie der Mann sich jetzt artikulierte, er fühlte sich sichtlich unwohl in seiner Haut. Ben baute ihm eine neue Brücke.
„Vielleicht spreche ich von Ihrer zweiten Tätigkeit, für die Sie nicht vom Staat bezahlt werden, Richter Hawkins.“ Wie ein Stromstoß durchzuckte es den Mann, als Ben eine kleine Pause machte. „Sondern von den Casinos dieses Landes!“
Als hätte ihn ein Geschoß mitten in die Brust getroffen, so hing Sir Anthony nun in seinen Fesseln, unfähig, sich zu rühren. Der schlimmste Fall war eingetroffen! Er war Gefangener eines seiner ehemaligen Opfer aus der Casino – Szene und durfte nicht mit Gnade rechnen. Wie zum Teufel hatte man ihn überhaupt finden können? Jemand mußte geplaudert haben. Und wenn sogar sein Name bekannt war, waren es alle anderen auch, daran bestand für ihn kein Zweifel.
„Hören Sie“, begann er aufs neue, „ist es ein Finger? Wenn es ihr Finger ist, werde ich Sie dafür entschädigen. Wieviel wollen Sie haben für den Finger? Sir!“
Fast schrie Sir Anthony es heraus, fast hätte man glauben mögen, sein Tod stünde unmittelbar bevor, so echauffierte sich der Mann. …
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