Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Außer bei einem einzigen Fehlwurf Bens hatten sie an diesem Tisch bisher nur verloren.
Abermals nahmen sie eine Änderung vor, zwei von ihnen setzten nun riesen Summen auf rot, die anderen auf schwarz. Malick el Hath, der Herrscher über das Glück, warf mehrmals die Null und kassierte die Jetons.
Da zogen zwei der Herren Pistolen aus ihren Jacken und legten sie unauffällig vor sich auf den Tisch, die Mündungen auf Ben gerichtet. Der war sich nicht sicher, ob diese Aktion von Seiten Khalils und der anwesenden Sicherheitsbeamten bemerkt worden war. Denn der Große Tisch war mit Absperrseilen vom restlichen Casino getrennt, die Distanz zu den übrigen Gästen gewährleistet. Was sollte er jetzt tun? Verloren sie erneut, würden sie ihn erschießen, daran bestand überhaupt kein Zweifel. Sollte er kapitulieren vor diesen Leuten? Sollte er sein Können verleugnen, nur weil ein Pistolenlauf auf ihn gerichtet war? Ben entschied sich anders. Er drückte mehrmals den Knopf unter dem Tisch.
Beim nächsten Spiel gewann einer der Kolumbianer. Die ausgelassene Freude über den erzwungenen Gewinn wirkte theatralisch aufgesetzt, im Vergleich zu dem Verlust, der bei den vieren zu Buche stand, war dies allenfalls ein Tropfen auf den berühmten Wüstenstein.
Ben machte die horrende Summe fertig und schob die Stapel mit seiner Harke zu dem Gewinner hinüber. Kurz vor Ankunft des Stapels sorgte er dafür, daß dieser umfiel und die Jetons über den Tisch zu rollen begannen. Während nun der Mann aus Kolumbien versuchte, mit schnellen raffenden Bewegungen die Chips unter Kontrolle zu bringen, zog Ben so schnell er konnte mit der Harke die Waffe des Spielers zu sich herüber. Mit seinen geschickten und flinken Händen griff Ben die Pistole und richtete sie unverzüglich auf den anderen Bewaffneten. Völlig unbeirrt davon packte jener seine Pistole und feuerte auf den verdutzten Ben, der dies nicht für möglich gehalten hatte. Die Kugel durchschlug Bens weiße Jacke in Höhe der Hüfte und drang irgendwo hinter ihm deutlich hörbar in eine Wand. Einen Wimpernschlag später schoß Ben.
Seine Kugel traf den Schützen in die Brust, der zuckte zusammen und rutschte seitlich vom Stuhl. Noch bevor die beiden anderen ihre Waffen ziehen konnten, war die Garde zur Stelle. Sie feuerte ohne Vorwarnung aus nächster Nähe, ließ den Drogenleuten keine Chance. Deren Leiber wurden umgehend aus dem Saal gezerrt, niemand konnte erkennen, ob sie noch lebten. Alles ging so unsagbar schnell vonstatten, die ganze Aktion dauerte weniger als eine halbe Minute. …
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