Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  allerdings nur an einem speziellen Tisch: An Bens Tisch!
Malick el Hath, die lebende Legende, der furchtlose Herrscher über das Glück, wurde informiert und um seine ehrliche Meinung gebeten. Er stimmte sofort zu. Vorbereitungen wurden getroffen, die Garde postierte sich unauffällig im Gebäude, der umsichtige Scheich wollte keinerlei Risiko eingehen, was seine übrigen Gäste, vor allem aber was Ben betraf, sein Juwel. Dennoch, ganz ungefährlich war es nicht.
   Als der Abend nahte, der Spielbetrieb dezent angelaufen war und Ben längst Position am Großen Tisch bezogen hatte, erschienen die vier Kolumbianer in exzellenter Garderobe, jeder mit einem Aktenkoffer, sie wirkten äußerst gesittet. Zielstrebig besetzten sie den für diesen Anlaß eigens für sie reservierten Roulettetisch, auf jeder Seite zwei, und begannen ihr Spiel. Unglaubliche Berge von Jetons und Bargeld lagen vor ihnen, sie setzten nur auf die vollen Zahlen, jeder von ihnen belegte acht verschiedene. Dies bedeutete, bei 36 Zahlen und einer Null blieben Ben nur fünf Felder, die er unbedingt treffen mußte, um nicht zu verlieren. Das bedeutete aber auch, daß die Bank wegen des immensen Einsatzes viel leichter gewinnen würde. Ben konnte sich nach jedem zweiten erfolgreichen Spiel sogar einen Fehlwurf erlauben, das aber lag ganz und gar nicht in seiner Absicht. Der Einsatz der vier Spieler war schlichtweg zu hoch. Offenbar spielte jeder für sich alleine.
   Die Kugel begann zu rollen. Weil an diesem Tisch das Limit auf 200 000 Dollar erhöht worden war, lagen bei jedem Durchgang mehrere Millionen Dollar auf dem Tisch. Ben warf dreimal hintereinander die Eins, die unbesetzt war. Völlig ungerührt zog Ben die Chips der Verlierer ein, rief zum Spiel auf, blickte ruhig in die Runde, er war in seinem Element.
Nach einer halben Stunde hatten die vier Kolumbianer mehr als sechzig Millionen Dollar an die Bank verloren, sie hatten nicht die Spur einer Chance; es bestand lediglich die Möglichkeit eines mißglückten Wurfes von seiten Bens, wie er immer einmal passieren konnte.
Die Ungläubigkeit war in ihren Gesichtern abzulesen, der Tonfall ihrer Unterhaltung wurde schärfer. Nachdem den Männern aus Südamerika das Geld nur so aus den Fingern geglitten war, änderten sie ihre Taktik. Sie setzten alle auf rot. Für Ben spielte das keine Rolle. Lagen die Jetons auf rot, fiel die Kugel auf schwarz oder umgekehrt. Die Mienen der Drogenbosse zeigten bereits deutliches Mißvergnügen. …
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