Rien ne va plus
Seite 43 von 262

Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
Spannungskurve: Lesen & bewerten
Wertung der anderen Leser:
Leserwertung
Spannungskurve
Anzahl Leser
zu wenig Daten
16 % gelesen
A     A     A
…  Einen Schotten wohl, nicht aber einen Iren. Die meisten schafften es ohnehin nicht. Zudem bestand für Benjamin kein Grund, seine Identität zu offenbaren. Er war hier her nach Monaco gekommen, weil er ein Ziel verfolgte. Dieses Ziel galt es im Auge zu behalten und sich nicht durch einen Weiberrock ablenken zu lassen. Benjamin überlegte, ob er sich gleich verabschieden sollte, entschloß sich aber dann aus unerfindlichen Gründen, noch ein Weilchen sitzen zu bleiben und seinen Fruchtsaft zu genießen.
Die Konversation der Frau war keineswegs aufdringlich, und sie stellten sich einander vor. Ihr Name war Ines Fuentes, sie kam aus La Paz, Bolivien, besuchte hier in Monte Carlo einen Paläoanthropologenkongreß, sprach ein sehr gepflegtes Englisch und war zudem eine angenehme Erscheinung.
„Sie beschäftigen sich also in der Hauptsache mit Toten“, sagte Ben, der sich darüber amüsierte, daß eine so adrette Frau im Erdreich nach alten Knochen wühlte.
„In der Hauptsache haben Sie recht, Mr. Sinclair“, antwortete sie flink. „Mit Toten, mit Knochen, mit Schädelkapazitäten und dergleichen. Aber mitunter zeige ich auch Interesse an den Lebenden!“
Damit warf sie ihm ein entwaffnendes Lächeln zu, ihr Blick schweifte jedoch umher, als suchte sie jemanden.
„Ich bin bei einer … Bank beschäftigt“, erwiderte Ben.
Das war nicht ganz richtig, führte aber auf eine völlig falsche Fährte. Ines nahm es zur Kenntnis, es schien ihr nicht wichtig.
„Wenn Sie mir den Platz freihalten, dann verspreche ich Ihnen, in wenigen Minuten wieder zurück zu sein.“
Mit diesen Worten stand Ben auf, die Frau nickte zustimmend, und er machte sich auf den Weg zu Tisch 8. Wenigstens einen Versuch wollte er am Tisch mit dem höchsten Limit unternehmen. Dort aber war die Zahl der Schaulustigen besonders hoch, Ben überlegte. Der Croupier war ausgewechselt worden, und der neue Mann warf tadellos. Schnell stand Ben auf seiner Beobachtungsposition, sah dem Werfer auf die Finger und wartete auf seine Chance. Schon nach dem dritten Wurf erkannte Ben, daß nun die unbesetzte Eins folgen würde. Er legte einen glänzenden, goldumrandeten 10 000 Francs Jeton auf die Eins und wartete. Wieder stieg die Spannung in der Runde, wieder verstummten die meisten, wieder lag trügerische Hoffnung in der Luft. Ben vernahm ein lautstarkes, ein ungeliebtes Klickern der Kugel, dann Stille.
„29, Noir, Impair, Passe!“
Die Einsätze wurden eingezogen, einschließlich Bens 10 000 Francs, die auf der Eins lagen. …
Diese Seite hat mir gefallen - weiter lesen
...war OK - weiter lesen
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen
  ◄ zurück blättern  
Beurteilen Sie den Text bitte fair.
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2949 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt

Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!
Gedankenaustausch: Hinterlasse dem Autor einen Kommentar.

Bitte Sicherheitskode links abtippen.
✔ Akzeptieren 🛠 Anpassen Mit "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen und personalisierte Inhalte durch uns oder Drittanbieterseiten gemäß Datenschutzerklärung zu. Sie können diese Einstellungen idividuell anpassen.
Privatsphäre-Einstellungen
Um Ihnen ein optimales Webseiten Erlebnis zu bieten, setzen wir Cookies ein. Dies sind kurze Zeichenketten, welche die Website in Ihrem Browser hinterlegen darf. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite als auch zum Speichern von Einstellungen und Funktionalitäten. Wir möchten Ihnen die Wahl geben, welche Cookies Sie zulassen. Ihre Wahl können Sie jederzeit durch löschen der Cookies für diese Seite ändern.

Cookies dieser Kategorie dienen den Grundfunktionen der Website. Sie dienen der sicheren und bestimmungsgemäßen Nutzung und sind daher nicht deaktivierbar.



Cookies dieser Kategorie ermöglichen es, die Nutzung der Website zu analysieren und die Leistung zu messen. Sie tragen zudem zur Bereitstellung nützlicher Funktionen bei. Insbesondere Funktionen von Drittanbietern. Das Deaktivieren wird diese Funktionenj blockieren. Einige Inhalte – z.B. Videos oder Karten können ggf. nicht mehr dargestellt werden. Außerdem erhalten Sie keine passenden Artikelempfehlungen mehr.



Marketing-Cookies werden von Partnern gesetzt, die ihren Sitz auch in Nicht-EU-Ländern haben können. Diese Cookies erfassen Informationen, mithilfe derer die Anzeige interessenbasierter Inhalte oder Werbung ermöglicht wird. Diese Partner führen die Informationen unter Umständen mit weiteren Daten zusammen.

Einstellungen speichern       ✔ Alle akzeptieren