Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  sie hatten bei ihm ein brennendes Verlangen geweckt. Wie Eisberge lagen sie im Hafenbecken, groß, wohlgeformt, eine neben der anderen schaukelten sie sanft in der kaum wahrnehmbaren Dünung. Fast vor jeder Yacht stand eine englische Nobelkarosse von beträchtlichem Wert, auf zweien parkten Helikopter auf eigens dafür geschaffenen Decks. Hier saß das Geld. Die Leute machten auch kein Geheimnis daraus, welches zu besitzen; warum auch. Allein jene kleinen Beiboote mit Außenborder, am Heck einiger Schiffe angebracht, ließen so manchen weniger betuchten Betrachter vor Begierde tief einatmen. Dennoch, solches Zur Schaustellen war Benjamin zuwider.
    Er setzte sich auf eine Bank und dachte nach. Erneut ging ihm Tareb Saddes Angebot durch den Kopf. Immer häufiger in den letzten Tagen stellte er diesbezüglich Überlegungen an. Und das nicht grundlos. Von den knapp 20 Milliarden Dollar, die im Emirat durch Glücksspiel eingenommen wurden, entfiel auf jenes Casino, von dem Sadde so begeistert gesprochen hatte, ein beträchtlicher Teil. Die Ausschüttung betrug dort derzeit um die 2 Milliarden per anno. Ben sollte mit seiner geschickten Hand dafür Sorge tragen, diese Ausschüttung deutlich zu reduzieren und dafür 20 % dessen erhalten, was das Casino einsparte. Dazu war Ben zweifellos in der Lage.
Auf jeden Fall war dies eine abenteuerliche Summe. Ben wollte sich zunächst gar nicht der Illusion hingeben, sie auszurechnen. 20 % von den vielen Millionen! Pro Jahr, das war utopisch. Bei diesen Beträgen konnte er ohne weiteres darüber spekulieren, welches dieser Schiffe, die vor ihm standen, er demnächst kaufen sollte.

    Gegen 22 Uhr war das Casino in Monte Carlo gut gefüllt, wieder stand Ben an einem jener Tische, an denen ein vielversprechender Werfer seinen Dienst versah. Seine Augen brannten ein wenig. Die blauen Kontaktlinsen, die er kurz zuvor eingesetzt hatte, war er nicht gewöhnt, ansonsten beeinträchtigten sie sein Sehvermögen in keiner Weise. Am heutigen Abend verzichtete er auf die Perücke. Ben steckte in einer hellen Jacke, wie sie von vielen Gästen getragen wurde, Unauffälligkeit war angesagt. Zwei passable Gewinne beulten seine Taschen aus, und der Gang zum Wechselschalter erwies sich als unvermeidlich.
In keiner Ecke dieses weitläufigen Casinos konnte er den hünenhaften Wachmann entdecken, der ihn am zweiten Abend so unmißverständlich hinausgeleitet hatte, aber das mußte nichts bedeuten; ein Casino dieser Größenordnung beschäftigte mehr als nur einen Mann, der dafür sorgte, daß der Spielbetrieb so lief, wie die Verantwortlichen sich das vorstellten. …
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