Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Es enthielt einen Sprachkurs für Arabisch und dazu mehrere Kassetten.
Eine hochinteressante Sprache, wie Ben befand. Am meisten beeindruckte ihn die arabische Schrift. Als hätten sich alle Schönschreiber der Welt zusammengetan, nur um diese Schrift zu kreieren. Sie war so gleichmäßig, mehr gemalt als geschrieben; er mochte gar nicht glauben, daß auch in dieser Sprache böse Schimpfwörter existierten, und nicht zu knapp.
Ben lernte leicht und schnell, und bald schon stellte er fest, diese Sprache lag ihm. Jede freie Minute setzte er den Kopfhörer auf und hörte die fremdländischen Worte, immer und immer wieder. Keinen Spaziergang unternahm er, ohne seinen Kassetten zu lauschen, und bald war er in der Lage ganze Sätze zu sprechen. Etwas holprig zwar, aber er wußte was er sagte. Auch mit dem Schreiben hatte er es versucht, aber das war nicht so einfach. Der Araber schreibt von rechts nach links, und diese Technik zu lernen bedurfte es noch eine ganze Weile; Gott sei Dank war das Lehrbuch in lateinischer, in herkömmlicher Schrift abgefaßt.
Diese Sprache mit ihren Kehllauten war für seinen europäischen Gaumen mehr als eine Herausforderung, sie war beinahe eine Art Kriegserklärung an jenes Oxford-Englisch, das er pflegte. Dennoch befaßte sich Benjamin leidenschaftlich damit, wenngleich er sich mit dem Gedanken, in ein Emirat zu gehen, noch immer nicht richtig anfreunden konnte, und tief in seinem Innern fand er die Idee nach wie vor einfach - absurd.

***

   Es war Juli geworden, längst hatte die Arbeit im Casino Ben wieder fest im Griff. Er traf sich oft mit Patricia Hawkins, ansonsten ging er seinen geliebten Gewohnheiten nach. Und dazu gehörte auch, manchmal einen Freundschaftswurf zu tätigen…
An jenem Abend setzte sich ein geradezu sprichwörtliches Häufchen Elend zu ihm an den Tisch, ein junger Mann von 25 Jahren, der aussah, als wäre sein Hemd nur geliehen. Nervös spielten seine Finger mit einem 2 Pfund Jeton, er schien gänzlich unentschlossen, ob er ihn nun auf eine Zahl setzen oder sich dafür lieber ein handfestes Glas Bier kaufen sollte. Ben sah sich genötigt, ihm einen kleinen Gefallen zu tun, aber der Mann wartete. Schließlich entschloß er sich, die Spielmarke auf die 9 zu legen, nahm sie dann noch einmal in die Hand und legte sie auf die 10. Ben nahm Maß und die Kugel rollte. Da griff der junge Mann erneut nach dem Jeton und schob ihn zurück auf die Neun.
„Rien ne va plus!“ hob Ben warnend seine Stimme an. …
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