Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Der Kollege war noch nicht lange bei ihnen, er kam aus Cardiff, war dort vielleicht schon in Berührung gekommen mit dieser höchst undurchsichtigen, offiziell nicht existierenden und anscheinend doch so gefährlichen Organisation. Ben faßte sich ein Herz und fragte ihn unverblümt.
Nick erstarrte, langsam wendete er sich ihm zu, seine Augen weiteten sich, sein Mund begann sich zu öffnen, er sog die Luft ein, bis er zu platzen drohte. Augenblicklich bereute Ben seine Frage. Da entspannte sich das Gesicht seines Kollegen wieder, seine Züge glätteten sich. Dann zeigte er ein schelmisches Grinsen, Benjamin merkte, er war seinem Kollegen soeben auf den Leim gegangen und schüttelte etwas verlegen den Kopf.
Nick hatte in der Tat vom Syndikat gehört. Persönlich war er noch nicht in Kontakt geraten mit den Leuten, aber ein Kollege aus Cardiff hatte ihm davon erzählt. Darüber hinaus wollte er nicht recht glauben, was besagter Kollege zu berichten wußte, zu abenteuerlich schien es ihm, zu absurd. Ben erwiderte nichts darauf.
   Immerhin bestand die Möglichkeit, daß nur jene Croupiers davon betroffen waren, die außergewöhnlich gut trafen, deren Gefälligkeiten den Interessen des Casinos deutlich zuwider liefen und die man schließlich erst einmal ausfindig machen mußte. In diesem speziellen Fall jedoch war Benjamin in allerhöchstem Maße gefährdet.

   Seit seinem letzten höchst unerfreulichen Zusammentreffen mit dem Syndikat hielt Ben sich im Zaum. Um nicht aus der Übung zu kommen, warf er die Kugel nur noch auf freie Felder, und das Mitleid, welches er noch vor kurzer Zeit für manche Spieler empfand, wurde einbetoniert und tief in seinem Innern versenkt. Alles lief wieder normal, niemand schien sich mehr für ihn zu interessieren, kein aufdringliches After-shave irritierte seine Sinne. Er traf sich weiter mit Patricia, beide hatten sich ineinander verliebt, verbrachten viel Zeit miteinander, waren glücklich. Linda, seine sinnliche Stewardeß, wurde von Ben auf eine Reise geschickt mit der dringlichen Bitte, sich nicht mehr zurückzumelden.
Bens Arabischkenntnisse wuchsen, wurden besser und besser, diese Sprache machte ihm so viel Freude wie noch keine zuvor, trotz der immensen Schwierigkeiten, die sie seinen europäischen Ohren bereitete. Und mehr noch seinem Gaumen.
   Es war Mittag, Benjamin saß in seinem großen Ohrensessel, die Augen geschlossen, den Kopfhörer auf, und lauschte ausnahmsweise den Klängen von Mozart, da berührte jemand sanft seine Schulter. …
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