Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Im Dunkel des Wagens konnte man leises Atmen vernehmen, Bens Herz schlug ihm im Hals. War es jetzt um ihn geschehen? War er heute endgültig zu weit gegangen? Das penetrante Rasierwasser seines Nebenmannes drang ihm in die Nase und verursachte einen leichten Hustenreiz, den er zu unterdrücken suchte. Es gab überhaupt keinen Zweifel: Neben ihm saß dieser Mr. Smith.
„Wieviel ist Ihnen Ihre Gesundheit wohl wert, Mr. Sinclair?“ fragte der Fremde plötzlich mit absolut kontrollierter ruhiger Stimme.
Benjamin zögerte. War es sinnvoll, seinem Gegenüber zu zeigen, daß er, Ben, genauestens informiert war über die Praktiken des Syndikats, oder sollte er besser weiter den Ahnungslosen spielen? Er konnte sich nicht entschließen, diese schreckliche Angst lähmte seine Sinne. Die Furcht davor, im nächsten Moment, ebenso wie Sadde, verstümmelt im Straßengraben zu liegen.
„Mr. Sinclair. Oder soll ich Sie Benjamin nennen?“ fuhr Mr. Smith fort. „Es kam uns erneut zu Ohren, daß Sie sehr geschickt mit der Kugel umzugehen wissen, daß Sie gewissermaßen einen spielentscheidenden Mittelfinger besitzen ...“
‚Sie haben mich!’ dachte Ben, als der Mann eine kleine Pause machte, und eine nie zuvor gekannte Leere machte sich breit in seinen Eingeweiden. 'Oh Gott, jetzt haben sie mich!’
„Nun, vielleicht sagen Sie mir, wie wir es in Zukunft vermeiden können, daß Sie Ihr eigenes Spiel spielen. Und Sie trotzdem Ihre Gesundheit behalten, Mr. Sinclair.“
Fest hielt Ben seine Lippen zusammengepreßt. Die Freundlichkeit aus dem Munde dieses Menschen, dieses Mr. Smith oder wie auch immer er heißen mochte, die zudem wie nackter Hohn klang, machte es ihm unmöglich zu antworten; ihm war heiß, sein Hemd klebte ihm am Rücken fest. Noch immer starrte ihn der Fremde erwartungsvoll an. Als Ben weiterhin beharrlich schwieg, beugte er sich etwas vor und sprach nun eindringlicher.
„Dies ist mein zweiter Besuch, Mr. Sinclair, bei dem ich versuche, Ihnen verständlich zu machen, daß dies hier kein Spiel ist, verstehen Sie mich?“
Ben nickte folgsam, während Mr. Smith fortfuhr:
„Ich darf Sie versichern: Unser nächstes Gespräch wird kürzer, für Sie aber äußerst  unerfreulich! Das sollten Sie sich unbedingt merken.“
Mit diesen überaus deutlichen Worten öffnete der Mann die Beifahrertür und verließ den Wagen. Kurz darauf ließen laute Fahrgeräusche erkennen, daß der hintere Wagen abfuhr, Ben war wieder allein.
Sein Kopf sank zurück an die Nackenstütze, er stand kurz vor einer Ohnmacht. …
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