Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Wenn sein Verfolger mit den hellen Turnschuhen ihm gestern vom Hotel aus auf seinem Weg zu Ines gefolgt war, kannte er wahrscheinlich auch seinen Namen. Allerdings bezweifelte Ben, daß  der Mann an der Rezeption dafür verantwortlich zu machen sei. Ganz sicher war er sich allerdings nicht. Anscheinend gab es ein dichtgewebtes Netz in dieser Stadt, durch dessen Maschen zu schlüpfen nicht leicht war. Es sah ganz danach aus, als müßte Ben seinen Plan ändern. Ursprünglich hatte er vorgehabt, dem Casino noch zwei weitere Besuche abzustatten, aber das schien ihm nun zu gefährlich; er würde es bei einem letzten belassen. Morgen.

    Am nächsten Tag begab sich Ben in aller Frühe zur Bank, wie an den Tagen zuvor auch, um den Gewinn der letzten Nacht auf sein Konto nach England zu überweisen, bezahlte anschließend seine Suite, hinterließ an der Rezeption eine Nachricht für Ines, holte den Wagen aus der Garage und verließ Monte Carlo. Außerhalb der Stadtgrenze stellte er das teure Fahrzeug vor ein großes Restaurant, wo es unter ständiger Beobachtung sein dürfte, danach fuhr er mit einem Taxi zurück ins Zentrum.
   Ines hatte seine Nachricht erhalten, sie trafen sich gegen Mittag am Hafen. Beide spazierten an den Luxusyachten vorüber, verhielten sich wie Touristen, die den letzten Urlaubstag genossen. Am frühen Nachmittag mußte Ines ohnehin in Nizza sein, ihre Maschine nach Rio startete um 17 Uhr. Darüber war Ben sichtlich erleichtert, er erzählte ihr nichts von der Gefahr, in der sie schwebte. Die Vorstellung, ein völlig unbeteiligter Mensch könnte hineingezogen werden in diesen Sumpf aus Macht, Geld und Korruption verursachte ihm Kopfschmerzen.
Noch mehr Sorgen allerdings bereitete ihm die Erkenntnis, wie eng hier in dieser Stadt das Netz geknüpft war, mit dem jene Spieler herausgefiltert wurden, die nicht ins Schema paßten, die zu viel gewannen und vor allem – Spieler, die fast nicht verloren. Und wer einmal darin zappelte, den ließ das Netz nicht mehr los. Ben war erschüttert, etwas Derartiges hatte er nicht im Traum vermutet. Er sehnte sich zurück nach seinem ruhigen Job in London, nach seinem Haus, nach seiner gewohnten Umgebung.
   Für Ines war die Zeit gekommen. Benjamin brachte sie zu einem Taxistand – er vermied es, sich noch einmal in der Nähe des Hotels blicken zu lassen. Zwar trug er heute nicht diese blonde Perücke, dennoch traute er dem Frieden nicht.
Die beiden verabschiedeten sich herzlich, das Taxi verschwand im dichten Verkehr, und Ben machte sich auf den Weg zurück zu den Luxusyachten; …
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