Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
   Benjamin sah die rot-weißen Warnpfeile aufleuchten, die die nächste Serpentine ankündigten, mußte Gas wegnehmen, spürte beim Anbremsen nur eine leichte, eine ungewohnte Verzögerung, und als er vor der stark abschüssigen Kurve das Bremspedal etwas fester trat, gab es widerstandslos nach. Sofort schaltete er in den nächst niederen Gang herunter, um die Geschwindigkeit zu reduzieren, was ihm nur teilweise gelang; der schwere Wagen wollte einfach nicht langsamer werden. Ben war für diese Rechtskurve viel zu schnell, sah mit Sorgen, wie die Lichter eines entgegenkommenden Fahrzeugs bereits die linken Leitplanken ausleuchteten – den Wagen selbst sah er noch nicht. Mit beiden Händen riß er das Steuerrad nach rechts, der Porsche schlingerte, widersetzte sich der ungeheuren Fliehkraft, drängte dennoch viel zu weit über die Mittellinie hinaus nach links auf die Gegenfahrbahn, ein Frontalzusammenstoß schien unvermeidbar.
Plötzlich sah Benjamin die Scheinwerfer direkt vor sich. Nochmals zerrte er am Steuer, verspürte sogleich einen leichten Schlag am linken hinteren Kotflügel, kaum wahrnehmbar, aber er war sich sicher, den entgegenkommenden Wagen berührt zu haben. Nachdem die Handbremse auch nicht griff, schaltete Ben noch einen weiteren Gang zurück, ängstlich darauf bedacht, den Motor nicht zu ruinieren. Laut aufheulend zeigte das Triebwerk dennoch seinen Unwillen, der Drehzahlmesser geriet weit über den roten Bereich hinaus, die Geschwindigkeit ließ nun merklich nach, zum Stehen aber brachte er den Wagen noch lange nicht, dafür war die Straße viel zu steil. Eine neue verhängnisvolle Kurve näherte sich. Noch immer zeigte der Tachometer 80 Km/h. Ben geriet ins Schwitzen, seine Hände wurden feucht.
Unmittelbar vor der scharfen Biegung lenkte Ben den Sportwagen schließlich nach rechts einen unbefestigten Weg hinauf, schlug unsanft mit dem Kopf an das Dach, als der Wagen über Stock und Stein sprang, noch ein wenig weiter holperte und endlich zum Halten kam. Der Motor starb ab. Schnell legte Ben den Rückwärtsgang ein, denn der mußte den Wagen nun alleine halten, es gab offenbar keine funktionierenden Bremsen mehr. Wie hatte so etwas passieren können?
Ben löschte die Scheinwerfer und stand kurz darauf neben seinem Fahrzeug. Erkennen konnte er hier in der Dunkelheit ohnehin nicht viel, also schloß er den Wagen ab und machte sich auf den steilen und beschwerlichen Weg zurück zur Straße. Noch besser wäre es gewesen, er hätte einen Stein unter eines der Räder gelegt, aber die Finsternis wußte das zu verhindern. …
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