Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Insgesamt beliefen sich seine bisherigen Gewinne in Monte Carlo mit nur wenigen Spielen auf fast 2.5 Mill. Francs, in zwei Tagen. Und er hatte nicht vor, so schnell klein beizugeben.

    Als Ben am nächsten Morgen aufstand, rasierte er sich als erstes seinen Vollbart ab; heute abend müßten sie schon sehr genau hinsehen, wollten sie ihn wiedererkennen. Den Vormittag verbrachte Ben - nachdem er wie auch tags zuvor zur Bank gegangen war, die horrenden Gewinne zu überweisen - in einer Art Meeresmuseum, wo er einen gigantischen Kalmar bewunderte, der an der Decke hing. Über 15 Meter lang war das Tier, und Ben tat sich schwer, zu glauben, daß dieser Tintenfisch einmal lebendig im Meer geschwommen war; vielen Besuchern erging es ähnlich.
   Beim Mittagessen im Hotel sah er an einem der benachbarten Tische Ines sitzen, er winkte ihr freundlich zu, sie aber reagierte verhalten. Ben stand auf und ging zu ihr hinüber. Als er vor ihr stehen blieb und sie ihn noch immer unsicher taxierte, fiel ihm ein, daß er keinen Bart mehr trug.
„Ach ja“, begann er schnell, „mein Bart ist ab. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr, und im Sommer sowieso ...“
Jetzt erst erkannte sie ihn, musterte ihn eindringlich und bekannte schließlich freimütig:
„Wissen Sie was? So gefallen Sie mir viel besser. Mit Bart erinnern Sie mich zu sehr an meinen Bruder.“
   Der Vortrag war um 16 Uhr, Ines selbst als Rednerin vorgesehen. Das erkannte Ben allerdings erst, als sie aufstand, um ans Rednerpult zu treten. Ihr Vortrag dauerte nicht lange, war unterhaltsam, mit etwas Humor gewürzt, alles in allem sehr kurzweilig. Ben hörte, wie alle anderen, aufmerksam zu. Anschließend stand man noch beisammen, plauderte ein wenig über dies und jenes.
Als Benjamin sich diskret verabschiedete, war Ines umringt von Verehrern; auch am heutigen Abend hatte Ben zu tun. Ines fragte, ob sie sich noch sehen würden. Ben wußte es nicht und sagte schnell:
„Legen Sie doch bitte eine Nachricht in mein Fach an der Rezeption, wo ich Sie finden kann.“
Sie nickte und wandte sich wieder höflich ihren Gesprächspartnern zu.

   Der Abend war weit fortgeschritten, als Ben sich vor den Spiegel im Badezimmer setzte und sich die blonde Perücke über sein dunkles Haar zog. Es war ein kostbares Stück, hatte ihn ein kleines Vermögen gekostet, aber die Investition sollte nicht vergebens gewesen sein. Mit einem Klebstoff, der von Maskenbildnern verwendet wird, befestigte Ben die Enden der Perücke an seiner Stirn. …
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